Der italienische Erstligist AC Mailand wird nun doch nicht von der Europa League ausgeschlossen. Das sollte wegen Verstoßes gegen Financial Fairplay eigentlich passieren.

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Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab am Freitag bekannt, dem Einspruch des Clubs gegen ein UEFA-Urteil stattgegeben zu haben.

Die Rossoneri hatten sich in der abgelaufenen Saison als Tabellensechster für die Europa League qualifiziert, waren aber von der UEFA wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay für ein Jahr von allen Europacup-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Milan hatte die Entscheidung angefochten.

Der Club hatte vor einem Jahr rund 200 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und damit gegen das UEFA-Reglement verstoßen. Danach dürfen die Proficlubs im Grundsatz nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen.

Dem stimmte das Gericht zu, erachtete die vom UEFA-Gericht verhängte Strafe aber als unverhältnismäßig.  © dpa

Paris St.-Germain könnte von der UEFA wegen möglichen Verstößen gegen Financial Fairplay bestraft werden - so wie gerade eben der AC Mailand. Manche wünschen sich ein hartes Durchgreifen gegen den Pariser Klub, der im letzten Sommer für über 400 Millionen eingekauft hat - zu große Hoffnungen sollte sich aber wohl niemand machen. Überhaupt stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Regel.