Das Rätselraten um Mesut Özils Zukunft geht weiter. Beim FC Arsenal hat Cheftrainer Unai Emery allem Anschein nach keine Verwendung mehr für den früheren deutschen Nationalspieler. In 26 Pflichtspielen stand Özil nur elfmal in der Startelf. Im Winter soll er gehen.

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Die Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied von Mesut Özil beim FC Arsenal reißen nicht ab.

Arsenal will Özil angeblich verleihen

Einem Bericht der "Times" vom Freitag zufolge zieht der Londoner Klub eine Ausleihe des Weltmeisters von 2014 im Januar in Erwägung.

Özil habe das Vertrauen des neuen Arsenal-Trainers Unai Emery bislang nicht gewinnen können, hieß es weiter. Er passe nicht ins taktische System von Emery. Außerdem solle Özils Weggang Platz für Neuzugänge schaffen. Die Gunners seien daher bereit, den Mittelfeldspieler gehen zu lassen.

Nach der verkorksten WM 2018 steht Mesut Özil auch bei seinem Verein Arsenal London auf dem Abstellgleis. Im Winter soll der 30-Jährige angeblich verliehen werden.

Erst zu Beginn des Jahres hatte Özil seinen Vertrag bei Arsenal bis Ende Juni 2021 verlängert. Ein klares Bekenntnis: Özil möchte Arsenal nicht verlassen.

Inter war schon mal an Özil dran

2017 blitzte Inter Mailand bei dem Versuch ab, den gebürtigen Gelsenkirchener zu verpflichten. Die Italiener haben angeblich aber einen neuen Vorstoß unternommen.

Mesut Özil gehört im Kader des FC Arsenal zu den Spitzenverdienern. Das erschwert es, ihn weiterzuvermitteln. Einen Özil muss sich ein potenzieller Abnehmer leisten können.

Angeblich kassiert der 30-Jährige im Jahr 17,25 Millionen Euro. Zum Vergleich: Toni Kroos wird bei Özils ehemaligem Klub Real Madrid "nur" mit geschätzten 10,5 Millionen Euro jährlich entlohnt. (hau/dpa)

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Mesut Özils wohl ereignisreichstes Jahr in Bildern

Von seinem Foto mit Erdogan, über das WM-Aus in Russland bis zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft und seinem fulminanten Spiel gegen Leicester City. Sehen Sie hier Mesut Özils Trubel-Jahr in Bildern.