(ska) Auf eine gewisse Art und Weise ist der Mexikaner Javier Hernández ein besserer Superheld als Batman oder Superman. Der Stürmer von Manchester United muss nicht einmal vor Ort sein, um Verbrechen zu verhindern. Denn wenn er am anderen Ende der Welt Fußball spielt, geht in Mexiko die Kriminalität zurück.

Javier Hernández ist ein Volksheld in seinem Heimatland. Wenn er für Manchester United aufläuft, kleben die Menschen an den Bildschirmen. Ganz zur Freude der Polizei von Mexiko City. "Verbrechen wie Autodiebstähle, Straßenraub und Überfälle gehen zurück. Es scheint, als würden sogar Verbrecher eine Pause machen, um unseren Helden kicken zu sehen", sagte Polizist Jorge Carlos Martinz gegenüber "The Sun".

Doch nicht nur Kriminelle fiebern mit dem ManUtd-Stürmer. Auch auf mexikanische Frauen scheint Hernández einen besonderen Einfluss zu haben. Wenn er sich sein rotes Trikot überstreift, ist das für viele schwangere Frauen scheinbar so aufregend, dass sie ihre Wehen bekommen.

Nun hofft die mexikanische Polizei, dass Manchesters Trainer Sir Alex Ferguson "Chicharito", wie Hernández in seiner Heimat genannt wird, weiter spielen lässt. Die Chancen dafür stehen gut. Der 24-jährige Superheld absolvierte in der laufenden Saison zehn Liga-Spiele und traf fünfmal. Sein Kryptonit wäre eine Verbannung auf die Bank.