Die deutsche Frauen-Nationalelf gehört zu den erfolgreichsten Nationalmannschaften weltweit. Doch bis dahin war es ein langer Kampf für die Frauen.

Bis 1970 verbot der DFB Spiele der Frauen. Danach gab es Auflagen für den Frauenfußball. Die Teams durften nur ohne Stollenschuhe spielen und bis 1993 dauerte ein Spiel nur 80 Minuten.

Bereits vier Jahre zuvor holten die deutschen Frauen ihren ersten Titel. Ein Jahr nach der Europameisterschaft 1989 gründete sich die Frauen-Bundesliga. Bis ins Jahr 1997 spielten insgesamt 20 Mannschaften in einer Nord- und Südstaffel. Seit dem spielen zwölf Teams in einer Bundesliga um die Meisterschaft. Rekordmeister ist der 1. FFC Frankfurt mit sieben Erfolgen (Stand: Juli 2019).

Frauenfußball: Weltmeisterschaften gibt's erst seit 1991

Beim 1. FFC Frankfurt spielte auch einer der bekanntesten deutschen Fußballerinnen: Birgit Prinz. Die Stürmerin ist Rekordnationalspielerin und gewann mit dem DFB-Team fünf Europameister- und zwei Weltmeistertitel.

Die erste Frauen-WM wurde 1991 in China ausgetragen. Fünf Jahre später ernannte das IOC Frauenfußball zu einer olympischen Disziplin.

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