Im Streit zwischen Paul Breitner und Uli Hoeneß meldet sich nun deren ehemalige Teamkollege Franz Beckenbauer zu Wort. Seiner Meinung nach müsse es endlich eine Versöhnung geben.

Mehr Sport-Themen finden Sie hier

Franz Beckenbauer hofft auf eine Versöhnung seiner ehemaligen Teamkollegen Uli Hoeneß und Paul Breitner. "Ich wünsche mir, dass sich die beiden wieder zusammenraufen. Das sollte doch möglich sein zwischen zwei erwachsenen Menschen", sagte der 73-Jährige der "Bild"-Zeitung (Mittwoch).

Das Verhältnis der früheren Fußball-Freunde hatten sich zuletzt abgekühlt. Am Dienstag verkündete Breitner (67), dass ihn der FC Bayern wegen eines zu kritischen Interviews künftig von der Ehrentribüne der Allianz Arena verbanne.

Bayern-Vorstand hatte Breitner verbannt

Das bestätigte Bayerns Vorstand Jan-Christian Dreesen am Dienstagabend dem "Spiegel" und nannte die "mehr als geringschätzigen Äußerungen über den FC Bayern und dessen handelnde Personen" als Grund für die Entscheidung. Breitner hatte die Vereinsbosse Hoeneß (66) und Karl-Heinz Rummenigge (63) im Bayerischen Rundfunk für ihre Pressekonferenz und den Rundumschlag gegen die Medien kritisiert. Er wolle nun auch seine zwei Ehrenkarten auf Lebenszeit zurückgeben.

Beckenbauer will Hoeneß und Breitner, die einst eine WG bewohnten und zusammen Europameister (1972), Weltmeister (1974) und mit den Bayern Europapokalsieger (1974) wurden, bei einer Versöhnung helfen. "Wenn ich dazu beitragen kann, bin ich natürlich dazu bereit", sagte er.

Sie möchten sich zum Thema Fußball auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie doch unsere Fußball-News per WhatsApp: Hier geht's zur Anmeldung.  © dpa

Das 3:3 des FC Bayern München gegen Fortuna Düsseldorf hat Niko Kovacs Position als Cheftrainer weiter geschwächt. Berichten, Arsène Wenger stehe als sein Nachfolger in den Startlöchern, begegnet der 47-Jährige jedoch kämpferisch - und bekommt Unterstützung von seinem ehemaligen Trainer beim FC Bayern.