In wenigen Tagen startet die Bundesliga mit dem Auftaktmatch des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg. Doch der Rekordmeister sucht noch nach einem fähigen Innenverteidiger. Als aussichtsreichster Kandidat für diesen Posten wird derzeit Diego Godin von Atletico Madrid gehandelt.

Der Kreuzbandriss von Javi Martinez kurz vor Saisonstart kommt für den FC Bayern gänzlich ungelegen: Trainer Pep Guardiola hatte ihn für die Innenverteidigung eingeplant. Nun muss ein Ersatz her, und das am besten schnell. Wie "Eurosport" unter Berufung auf "AS" und die "Daily Mail" berichtet, haben die Münchner ein Auge auf Diego Godin vom spanischen Meister Atletico Madrid geworfen.

Ausstiegsklausel erhöht die Bedenken

Kürzlich erst scheiterten angeblich die Bemühungen um Mehdi Benatia vom AS Rom. Laut "Eurosport" gehörte Godin ohnehin zum engeren Kreis der Kandidaten. Dabei gäbe es allerdings ein Problem: Sein Vertrag beinhaltet wohl eine Ausstiegsklausel, nach welcher der Spieler für 36 Millionen wechseln könnte.

Eine erhebliche Summe, jedoch spricht einiges für den 28-Jährigen: Er lief bereits 81 Mal für die uruguayische Nationalmannschaft auf und erzielte dabei vier Tore. Für Atletico brachte er es bei 163 Einsätzen auf 14 Tore. Die Madrilenen hatten Godin dem FC Villareal 2010 für vergleichsweise günstige 8 Millionen Euro abgekauft.

Ob der FC Bayern für den Innenverteidiger tatsächlich 36 Millionen Euro auf den Tisch legen wird? Nach außen zeigt man sich beim FC Bayern gelassen. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge betonte am Dienstag: "Wir verfügen über sehr gute Qualität im Kader und sind ganz entspannt. Ob wir etwas machen, hängt von Qualität und Preis ab. Wir werden die Situation in aller Ruhe beobachten." (sag)