Der FC Bayern München wird auch 2019 sein Trainingslager in Katar abhalten. Das bestätigte der Verein am Freitag. Bayern war in der Vergangenheit mehrfach für seine Verbindungen nach Katar kritisiert worden. Grund ist die prekäre Menschenrechtssituation im Land.

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Trotz der anhaltenden Kritik am WM-Ausrichter 2022 hält der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München an seinem Trainingslager in Katar fest. Wie der FC Bayern am Freitag bestätigte, wird die Mannschaft von Trainer Niko Kovac vom 4. bis 10. Januar ihr Trainingslager in der Aspire Academy abhalten. Bereits am 18. Januar startet der 28-malige Meister mit der Bundesliga-Partie bei der TSG Hoffenheim in die zweite Saisonhälfte.

Präsident Uli Hoeneß hatte die Reise ins Emirat bereits am vergangenen Sonntag angekündigt. "Dort gibt es hervorragende Trainingsbedingungen", sagte Hoeneß bei einem Fanclub-Besuch in Forchheim. Die Terminierung des Trainingslagers war allerdings zunächst nicht bestätigt.

Kritik wegen Menschenrechtssituation in Katar

Münchens Verbindungen nach Katar sorgen wegen der Menschenrechtssituation im Gastgeberland der WM-Endrunde 2022 wiederholt für Kritik. Die Fluglinie Qatar Airways ist Ärmelsponsor der Münchner.

Die Bayern halten schon seit mehreren Jahren ihr Winter-Trainingslager in dem Wüstenstaat ab. In der vergangenen Saison hatte sich erstmals auch das Frauen-Team der Münchner in Katar auf die Bundesliga-Rückrunde vorbereitet. Auch 2019 reist die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle zum Aufbautraining in den Wüstenstaat (27. Januar bis 3. Februar). (afp/thp)

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