Das war's für den VfL Wolfsburg: Nach der 1:4-Pleite im Hinspiel gegen den SSC Neapel, konnten die Wölfe auch das Rückspiel nicht gewinnen - obwohl sie in Hälfte eins zahlreiche gute Chancen hatte. Doch am Ende waren die Italiener einfach abgezockter. Das Europa-League-Viertelfinale in der Ticker-Nachlese.

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SSC Neapel 2 - 2 VfL Wolfsburg (Hinspiel: 4:1)

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Damit stehen die Europa-League-Halbfinalisten fest: Neben dem SSC Neapel sind auch Titelverteidiger Sevilla sowie Florenz und Dnjepropetrowsk weiter. Ich verabschiede mich hiermit aus der langen Ticker-Woche . Aber keine Sorge: kommende Woche bin ich beim DFB-Pokal-Halbfinale erneut am Ticker-Ruder.

90. Minute: Sie merken schon, in Neapel ist nicht's mehr passiert. Und damit scheidet Wolfsburg im Europa-League-Viertelfinale aus.

89. Minute: Jetzt nochmal ein Blick auf die anderen Plätze: Bei St. Petersburg gegen Sevilla steht es mittlerweile 2:2 (Hinspiel: 1:2). Dnjepropetrowsk führt gegen Brügge 1:0 und wäre nach dem Torlos-Remis aus dem Hinspiel weiter. Florenz führt weiterhin 1:0 gegen Kiew.

86. Minute: Freistoß für Wolfsburg aus aussichtsreicher Position. Also weil die Wölfe Naldo haben und der auch mal aus 30 Metern treffen kann. Diesmal aber nicht, da trifft er nur die Mauer. Sieht so aus, dass die Wölfe am Ende folgendes Schicksal ereilt:

84. Minute: Das wär's jetzt gewesen. Caliguiri, Dost und Bendtner kombinieren sich durch die Neapel-Abwehr bis zum Strafraum, aber mehr als ein Kuller-Ball von Bendtner kommt am Ende nicht raus.

76. Minute: Jetzt ordnen wir uns mal: Neapel kommt viel besser aus der Pause und trifft zweimal. Das Spiel und das Viertelfinale schien entschieden. Aber Wolfsburg hat sich noch längst nicht aufgegeben - und gleich mit zwei Treffern in zwei Minuten aus. Jetzt fehlen den Wölfen nur noch drei Treffer - und jetzt kommt auch noch Bas Dost ins Spiel. Sie wissen schon: Der, der zu Beginn der Rückrunde plötzlich alles getroffen hat, was ging. Und zuletzt dann gar nicht mehr. Aber es gibt doch wirklich keine besseres Spiel als das heute, um das wieder zu ändern.

73. Minute: Also, was ist denn jetzt los. Zwei Minuten nach dem 1:1 trifft Wolfsburg gleich nochmal. Nach einer Flanke von Guilavogui trifft Perisic mit einem Flugkopfball. Bei der Aktion hat sich der Kroate eine kleine Platzwunde auf der Stirn zugezogen, kann aber weiterspielen.

71. Minute: Jetzt auf einmal trifft Wolfsburg! Nach einer Ecke springt Innenverteidiger Klose am höchsten und versenkt den Kopfball im Neapel-Netz. Aber nicht mal der Torschütze freut sich so richtig. Wir schon, denn damit ist zumindest vorerst ein erneutes Debakel abgewendet.

66. Minute: Jetzt ist es vorbei, Wolfsburg kassiert das 0:2. Und das war richtig schön rausgespielt - so mal ganz objektiv betrachtet. Insigne spielt Higuain am zweiten Pfosten mit einem Diagonalball frei. Der Spanier will aber nicht selbst abschließen, sondern passt weiter auf Mertens am Elfmeterpunkt. Den ersten Schuss des Belgiers hält Wolfsburg-Keeper Benaglio noch, den Nachschuss trifft Mertens dann aber.

62. Minute: Neapel spielt sich jetzt auch Chance um Chance heraus. Vor allem einer ist heiß: Torschütze Callejon. Insigne spielt den Spanier mit dem Absatz am Strafraum frei, Callejon schließt ab, scheitert aber an Wolfsburg-Keeper Benaglio.

60. Minute: Und in Neapel? Da ist ein bisschen die Luft raus - bei Wolfsburg. Der SSC hat nicht nur getroffen, sondern macht jetzt auch das Spiel.

58. Minute: In St. Petersburg ist erneut ein Tor gefallen, für Zenit. Damit steht es 1:1 (Hinspiel: 2:1 für Sevilla).

49. Minute: Ok, das war's dann wohl: Jose Callejon hat zugeschlagen, Neapel liegt damit 1:0 in Führung. Mindestens die Hälfte des Treffers geht aber auf die Kappe von Higuain, der an der Mittellinie einen punktgenauen Pass auf den Torschützen am Strafraumeck gespielt hat. Auch der Wolfsburger Rodriguez war beteiligt, weil er den Ball für Benaglio im Tor unhaltbar abgefälscht hat. Das Gute daran: Wolfsburg braucht weiterhin nur vier Tore - zumindest um sich noch in die Verlängerung zu retten.

48. Minute: In Neapel rollt der Ball auch schon - und hier dreht plötzlich Neapel auf. Mertens hat sich halblinks in Position gebracht und mit rechts aufs lange Eck gezielt. Doch der Ball fliegt knapp am Tor vorbei.

46. Minute: Tooooooooooooooooorrrrrrrrrrr, Tooooooooooooooooorrrrrrrrrrrr, Tooooooooooooorrrrrrrrrrrrrrrr. Nur leider nicht für Wolfsburg. Dennoch sollten wir uns freuen, denn der Schütze ist Mario Gomez. Er hat Florenz in der 43. Minute gegen Dynamo Kiew in Führung gebracht. Das Hinspiel ist 1:1 ausgegangen. Damit stünde Florenz im Halbfinale.

45. Minute: Und mit dem 0:0 geht's jetzt in die Halbzeit. Die Chancen für Wolfsburg auf den Halbfinal-Einzug werden damit immer geringer: Mindestens vier Tore in 45 Minuten. Geht das überhaupt, wenn man nicht der FC Bayern oder Deutschland ist? Wir werden's sehen.

40. Minute: Viermal hat Bendtner in dieser Saison in der Europa League bereits getroffen, heute will das Ding einfach nicht ran. Wir wissen auch wer schuld ist: Neapel-Keeper Andujar. Der hält diesen Schuss einfach. Und das auch noch ziemlich frech - mit einer Hand. Das ist doch Majestätsbeleidigung. Andere würden wahrscheinlich sagen: Lordmord.

31. Minute: Also das war jetzt aber mal richtig knapp - und der Lord damit weiterhin nicht Königsklasse. Von rechts fliegt - sie werden es erraten - eine Flanke diesmal von Träsch in die Mitte und Bendtner kommt auch noch ran. Doch sein Kopfball vom Elfmeterpunkt fliegt knapp links am neapel-Tor vorbei.

28. Minute: Wolfsburg-Flanke, nix. Dann wieder eine Flanke und nix. Dann schon wieder eine Flanke mit nix. So läuft das Spiel gefühlt von Beginn an.

27. Minute: Hat das hier je jemand behauptet? Also ich nicht: Ich nenne Wolfsburg ohnehin lieber FC-Bayern-Bezwinger.

22. Minute: Der FC Sevilla, Titelverteidiger in der Europa League, führt bei St-Petersburg übrigens seit der 6. Minute mit 1:0. Das Hinspiel haben die Spanier mit 2:1 gewonnen.

20. Minute: Hier mal eine Statistik, die zeigt, wie überlegen die Wölfe sind: Wolfsburg: Fünf - Neapel: Nuuuuuuuullll. Leider nur bei den Schüssen und nicht nach Toren.

18. Minute: Das war jetzt aber wirklich ein Chance'chen. Perisic setzt sich am linken Flügel durch, flankt in die Mitte. Bendtner kommt zwar nicht ran, aber den Abpraller nimmt Träsch vom rechten Strafraumeck direkt. Der Ball trudelt jedoch einige Meter am Tor vorbei.

15. Minute: Eine Viertelstunde ist vorbei - und es spielt nur eine Mannschaft: der VfL Wolfsburg. Neapel kam bisher noch gar nicht richtig raus aus der eigenen Hälfte. Müssen Sie bei dem Hinspiel-Ergebnis aber eigentlich ja auch gar nicht...

11. Minute: Ok, das Spiel mag vielleicht entschieden sein. Aber trotzdem ist es bisher deutlichst besser als die beiden Spiele gestern in der Champions League. Eigentlich sollte man die schnell vergessen. Sollten Sie dennoch wissen wollen, wie schlecht die Spiele wirklich waren, können Sie es hier im Champions-League-Ticker nachlesen.

7. Minute: Und gleich noch eine Chance. Ok, nur ein Chanc'chen. Ok, nur die Chance auf eine Chance. Erneut flankt Caliguiri, doch der Ball streift lediglich Bendtners Kopf.

3. Minute: Wolfsburg hat heute keine Chance? Sagen Sie das nicht. Wäre nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Wölfe einer Top-Mannschaft vier Tore einschenken. Der FC Bayern München kann davon ein Lied singen ...

1. Minute: Der Ball rollt - und wie: Direkt nach dem Anstoß wird Caligiuri auf rechts steil geschickt und flankt in die Mitte. Dort kommt Perisic an den Ball, neapel-Keeper Andujar muss sich ganz schön lang machen, um den Aufsetzer über die Latte zu lenken. Mei, des wär's natürlich gewesen.

21:03 Uhr: Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking wechselt heute übrigens seine Taktik. Statt im gewohnten 4-2-3-1 werden die Wölfe heute im 4-1-4-1 mit Luiz Gustavo alleine vor der Abwehr. Er soll vor allem Neapel-Spielmacher Hamsik bewachen.

21:00 Uhr: So sind übrigens die drei anderen Viertelfinal-Hinspiele ausgegangen:

  • FC Brügge 0 - 0 Dnjepr Dnjepropetrowsk
  • Dynamo Kiew 1 - 1 AC Florenz

Wir halten Sie in unserem Ticker natürlich auch über die Zwischenstände auf den anderen Plätze auf dem Laufenden.

20:45 Uhr: Trotz des deutlichen Vorsprungs aus dem Hinspiel spielt Neapel heute auch mit elf Mann - und zwar diesen: Andujar - Mesto, Raul Albiol, Britos, Ghoulam - Inler, David Lopez - Jose Callejon, Hamsik, Mertens - Higuain.

20:30 Uhr: Niklas Bendtner, der Lord, der Torschütze aus dem Hinspiel, spielt heute also von Beginn an. Wenn ihm das gelingt, was Frank Buschmann prognostiziert, könnte er sich in die Königsklasse schießen. Also via Europa League praktisch. Er ist heute umso wichtiger, weil ja die beiden anderen Leitwölfe Kevin De Bruyne und Andre Schürrle ausfallen. Ok, das waren jetzt vielleicht ein bisschen viele Wortspiele auf einmal.

20:15 Uhr: Und mit diesen elf Spielern will der VfL Wolfsburg das Wunder von Neapel schaffen.

20:00 Uhr: Um 21:05 ist Anpfiff im Rückspiel des Europa-League-Viertelfinals. Die ersten Fans des VfL Wolfsburg sind schon lange in Neapel - und hoffen mindestens auf ein 4:0 durch die Wölfe.