Auch wenn die deutsche Nationalmannschaft kein Spiel in Nizza austragen wird, ist die fünftgrößte Stadt Frankreichs ein tolles Reiseziel, um Fußball, Kulturausflug und Sommerurlaub miteinander zu verbinden. Neben den sportlichen Highlights im Stadion Stade de Nice bietet Nizza noch andere Sehenswürdigkeiten sowie das typische mediterrane Flair der Côte d'Azur.

Das Stade de Nice in Nizza, das nach der EM 2016 wieder Allianz Riviera heißen wird, wurde erst vor knapp drei Jahren fertiggestellt und am 22. September 2013 vom Lokalverein OGC Nizza mit einem 4:0 gegen den FC Valenciennes in der Ligue 1 eingeweiht.

Zusammen Fußball schauen und jubeln bereitet echten Fans und solchen, die es während der EM erst noch werden, einfach mehr Spaß. Dank der vielen Fanmeilen wird die Europameisterschaft 2016 sicherlich wieder zu einem einzigartigen Erlebnis.

Das Multifunktionsstadion im westlichen Stadtteil Saint-Isidore fasst bei Fußballspielen knapp 36.000 Zuschauer (und bis zu 45.000 bei anderen Events) und bietet alles, was man von einem modernen Stadion dieser Größenordnung erwartet.

Fußballfans erreichen es von der Innenstadt Nizzas aus ganz bequem mit dem Shuttle-Bus: Diesen Sommer können sie dort bei den drei Gruppenspielen - Polen gegen Nordirland, Spanien gegen die Türkei und Schweden gegen Belgien - oder einem der Achtelfinalspiele mitfiebern.

Wer sich auf den Weg in die Stadt an der Côte d'Azur macht, kann aber nicht nur Fußball auf Weltklasseniveau erleben – denn die Sehenswürdigkeiten in Nizza sind vielfältig.

Nizza und seine Sehenswürdigkeiten

Die französische Hafenstadt bietet Besuchern weit mehr als nur Fußball: Zunächst einmal sind die Strandpromenade und der Hafen zu erwähnen. Das himmelblaue Wasser des Mittelmeers und das warme Klima locken jeden Sommer zahlreiche Spaziergänger an den Strand.

Bussi links, Bussi rechts? Darauf müssen EM-Fans in Frankreich achten.

Wer sich nicht am Strand entspannen oder im Wasser abkühlen möchte, kann alternativ die Altstadt erkunden, die zahlreiche von Nizzas Sehenswürdigkeiten beherbergt.

Bei einem Spaziergang durch die Straßen kommt man an vielen barocken Prachtbauten vorbei – dort befinden sich unter anderem die Kathedrale Sainte-Réparate und das ehemalige Rathaus Palais communal.

Für viele ebenfalls interessant: Das Fürstentum Monaco liegt nur knapp 20 km entfernt – ein Abstecher lohnt sich bestimmt. Geschichts- und Kulturinteressierte werden in Nizza von den diversen Museen begeistert sein.

Nizza und seine Museen - das Sportmuseum mit Sonderausstellung

Wer sich neben Sport auch für Kunst begeistert, der wird in den Museen von Nizza garantiert glücklich.

Das Musée des Beaux-Arts in der Avenue des Baumettes stellt Werke französischer Künstler des 16. bis 20. Jahrhunderts aus. Dort findet man unter anderem Gemälde des 1932 in Nizza verstorbenen Künstlers Jules Chéret.

Wer eher die expressionistischen Werke des Maler-Poeten Marc Chagall schätzt, der sollte ein anderes Museum in Nizza besuchen: das Musée Message Biblique Marc Chagall.

Neuere Kunst findet man im Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain – unter anderem mit bekannten Vertretern der Pop Art (Andy Warhol, Roy Lichtenstein).

Wer hingegen in Nizza ein Museum mit eher historischem Schwerpunkt sucht, findet im Musée de Paléontologie Humaine de Terra Amata oder im Musée Archéologique de Cimiez zahlreiche Ausgrabungsschätze.

Das Musée de la Résistance Azuréenne schließlich informiert über den regionalen Widerstand gegen die deutsche Besatzung im 2. Weltkrieg. Das Musée Masséna hingegen bietet Wissenswertes zur allgemeinen Stadtgeschichte Nizzas.

Für die Euro 2016 hat sich ein Museum in Nizza eine ganz besondere Ausstellung einfallen lassen: Das nationale Sportmuseum in Nizza präsentiert während der Euro 2016 eine Sonderausstellung zum Thema Europameisterschaft.

Der Spielplan der EM 2016 als PDF zum Download  © 1&1 Mail & Media