In Bordeaux - der Stadt an der Garonne-Mündung - können sich Besucher auf beschauliche Gassen, elegante Stadtpaläste, wunderschöne Plätze und Weine von Weltrang freuen. Fußball wird dort in einem nagelneuen Stadion gespielt.

Walisische, belgische, österreichische und kroatische Fans können sich auf eines der spektakulärsten Stadien der Europameisterschaft freuen. Denn deren Mannschaften werden ein Gruppenspiel im Stade de Bordeaux austragen.

Zusammen Fußball schauen und jubeln bereitet echten Fans und solchen, die es während der EM erst noch werden, einfach mehr Spaß. Dank der vielen Fanmeilen wird die Europameisterschaft 2016 sicherlich wieder zu einem einzigartigen Erlebnis.

Außerdem wird dort am 2. Juli ein Viertelfinale stattfinden. Das Stadion, das im Mai 2015 eingeweiht wurde, fasst rund 42.000 Zuschauer. In architektonischer Hinsicht sind das markante Dach und die auffälligen Streben an der Außenseite etwas Besonderes. Normalerweise trägt Girondins Bordeaux in diesem Stadion seine Spiele aus - der Verein, bei dem Zinédine Zidane seine Weltkarriere begann.

Sehenswürdigkeiten für Flaneure

Der beste Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das Zentrum von Bordeaux ist die "Triangle d'or". In diesem Stadtteil befinden sich einige der größten Attraktionen der Stadt. Drei prächtige Boulevards bilden dieses "goldene Dreieck": Cours G. Clemenceau, Allées de Tourny und Cours de l’Intendance. Dort sind unter anderem der Place des Grands Hommes und die Barockkirche Kirche Notre Dame. Das Grand Théâtre am Cours de l'Intendance ist eines der bekanntesten Opernhäuser Europas.

Bussi links, Bussi rechts? Darauf müssen EM-Fans in Frankreich achten.

Nur wenige Gehminuten östlich der "Triangle d'or" fließt die Garonne. Auf dem Weg zum Fluss können Sie unter anderem das imposante Monument aux Girondins bestaunen, das an die Opfer der Terrorherrschaft während der Französischen Revolution erinnert. Wenn Sie flussaufwärts weitergehen - vorbei an imposanten Fassaden - sehen Sie bereits die Pont de Pierre. Die Planungen für die steinerne Brücke mit ihren 17 Bögen gehen auf Napoleon Bonaparte zurück. Die Liste der berühmten Bauten ließe sich noch lange fortsetzen - nicht umsonst gehört ein erheblicher Teil von Bordeaux seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der berühmteste Stadtteil Bordeauxs

Der Stadtteil Saint-Pierre bildet den historischen Kern von Bordeaux. Mit seinen verwinkelten, engen Gassen versprüht das Viertel auch heute noch viel historischen Charme. Hier finden Sie zahlreiche Restaurants und Kneipen, in denen Sie sich von der Güte der legendären Bordeaux-Weine überzeugen können. Unbedingt sehenswert ist das ehemalige Stadttor Cailhau, das am Ende des 15. Jahrhunderts errichtet wurde.

Ganz in der Nähe von Saint-Pierre befindet sich die größte Kirche der Stadt, sie ist zudem Sitz des Erzbischofs von Bordeaux. Die beiden Türme der gotischen Kathedrale sind 81 m hoch. Möchten Sie die Geschichte der Stadt besser kennenlernen, sollten Sie das Museé d'Aquitaine besuchen. Neben der Stadtgeschichte behandelt das Museum auch die historische Provinz Aquitanien.

Außerhalb der Stadt

Das Weinanbaugebiet von Bordeaux ist nicht nur das berühmteste, sondern auch das größte der Welt. Dort reihen sich rund 3000 Weingüter aneinander, von denen die meisten Rotweine herstellen. Das Gebiet ist noch einmal in sechs "Terroirs" unterteilt: Libournais, Médoc, Sauternais, Graves, Entre-deux-Mers und Cabernet Franc. Viele Winzer öffnen ihre Türen auch für Besucher, die so Einblick in den Anbau, die Produktion und die Lagerung von Weinen bekommen können. Zu jeder Besichtigung gehört natürlich auch eine Verköstigung.

Der Spielplan der EM 2016 als PDF zum Download  © 1&1 Mail & Media