• Teams dürfen für die Fußball-EM nun 26 statt 23 Spieler mitnehmen.
  • Das hat das UEFA-Exekutivkomitee am Dienstag beschlossen.
  • Hintergrund sind Engpässe durch mögliche positive Corona-Testergebnisse.

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Bundestrainer Joachim Löw darf 26 statt wie bisher 23 Spieler mit zur Fußball-Europameisterschaft nehmen und im Ausnahmefall sogar während des Turniers Profis austauschen.

Diese Änderungen für die Kader der Teilnehmer beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) angesichts der Coronavirus-Pandemie am Dienstag.

Damit sollen die Risiken für die Teams verringert werden, durch positive Testergebnisse und Quarantäne-Maßnahmen in Probleme zu geraten. Für jedes einzelne Spiel dürfen die Trainer aus dem Kader weiter nur 23 Spieler inklusive drei Torhütern berufen.

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Die UEFA legte zudem weitere Corona-Regularien für die EM (11. Juni bis 11. Juli) fest. Ein Team braucht mindestens 13 einsatzfähige Spieler, darunter einen Torwart, damit eine Partie gestartet wird.

Um dieses Kontingent zu erreichen, können laut der speziellen UEFA-Regeln für die EM auch während des Turniers noch Spieler in den Kader rücken. "Für jeden genehmigten Spieler, der nachgemeldet wird, um die Mindestzahl von 13 Spielern zu erreichen, muss die gleiche Zahl von den in Quarantäne befindlichen Spielern endgültig von der Liste der 26 Spieler gestrichen werden", heißt es.

Sollte ein Team nicht auf 13 Spieler kommen, kann ein Spiel um bis zu 48 Stunden verschoben werden. Wenn eine Verlegung unmöglich ist, entscheidet die UEFA-Disziplinarkommission. Das Team, das für die die Absage verantwortlich ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet. Am 1. Juni endet die Nominierungsfrist der UEFA für das Turnier.

Auch neuer Torwart darf berufen werden

Sollten sich danach Spieler schwer verletzen, an COVID-19 erkranken oder als enger Kontakt positiver Personen gelten, dürfen diese vor dem ersten EM-Spiel der jeweiligen Mannschaft ausgetauscht werden.

In den neuen Regularien darf zudem während des Turniers auch ein neuer Torwart berufen werden, falls nur noch ein oder zwei Keeper von der Kaderliste verfügbar sind. Ein Spieler, der auf der Kaderliste ersetzt wurde, darf nicht wieder für das Turnier zurückkehren.

Deutschland spielt in der Vorrunde am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich, am 19. Juni gegen Europameister Portugal und am 23. Juni gegen Ungarn in München.

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Die UEFA hatte bereits beschlossen, dass die Mannschaften in der regulären Spielzeit fünf statt drei Ersatzspieler einsetzen können. Am 18. oder 19. Mai will Bundestrainer Löw das DFB-Aufgebot bekanntgeben. (dpa/ari)

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