Spaniens Nachwuchskicker hatten bei der U21-Europameisterschaft Großes vor. Doch Finalgegner England erweist sich als die stärkere Mannschaft und fügt den Iberern die erste Niederlage im Turnier zu.

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Die englischen Nachwuchsfußballer haben die U21-Europameisterschaft in Georgien und Rumänien gewonnen. Im Finale in der georgischen Hafenstadt Batumi siegte die Auswahl von Trainer Lee Carsley 1:0 (1:0) gegen Spanien. Das entscheidende Tor erzielte Curtis Jones vom FC Liverpool kurz vor dem Pausenpfiff (45. Minute +4). Für England ist es der dritte Titel nach 1982 und 1984 und damit der erste seit 39 Jahren. Zuletzt hatten die Engländer 2009 im Finale gestanden und 0:4 gegen Deutschland verloren.

Die Three Lions komplett ohne Gegentor

In einem packenden Endspiel verhängte Schiedsrichter Espen Eskas aus Norwegen in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter für Spanien. Doch der für Sporting Braga stürmende Abel Ruiz scheiterte an James Trafford von Manchester City. Die beiden Nachschüsse fanden auch nicht den Weg ins Tor. Anschließend sahen Englands Morgan Gibbs White und Spaniens Antonio Blanco jeweils die Gelb-Rote Karte nach einer Rangelei.

Durch den Final-Triumph blieben die Three Lions im kompletten Turnierverlauf ungeschlagen und ohne Gegentor. In der Gruppenphase hatte das englische Team mit einem 2:0-Sieg das frühe Aus der deutschen Mannschaft besiegelt.

Für Spanien war es die erste Niederlage des Turniers. Damit verpassten es die Iberer, zum alleinigen U21-Rekordchampion aufzusteigen. Bislang kommen Spanien, das zum neunten Mal in einem EM-Finale der U21 stand, und Italien auf je fünf Titel. (dpa/best)

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