Die Reaktionen zur Vergabe der EM 2024 an Deutschland

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Nach der Kür Deutschlands zum Austragungsort der EM äußern sich Funktionäre und Politiker.

Bundesaußenminister Heiko Maas : "Das wird die Gelegenheit sein, zu zeigen, wofür wir in Deutschland einstehen: Für Weltoffenheit und Toleranz, für Freiheit und Respekt." Besonders freue ihn, dass der DFB zur EM eine Menschenrechtsstrategie in seine Satzung aufnimmt. "Das ist in diesen Zeiten das richtige Signal."
Bundesinnenminister Horst Seehofer: "Die deutsche Bewerbung hat mit ihrem weltoffenen und verlässlichen Ansatz überzeugt."
DFL-Präsident Reinhard Rauball: "Die EM 2024 wird viele Menschen für unseren Sport begeistern – in Deutschland und weit darüber hinaus."
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert: "Mit der hervorragenden Stadion-Infrastruktur werden die zehn Spielorte eine tolle Bühne für das Turnier bieten."
DFB-Präsident Reinhard Grindel : "Wir werden ab morgen alles dafür tun, den Erwartungen gerecht zu werden. Ich spüre Verantwortung. Wir wissen, was dieses Turnier bedeutet."
Künftiger EM-Cheforganisator Philipp Lahm: "Wir sind sehr gastfreundlich und offen, das wollen wir zeigen."
DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Das schafft faszinierende mittelfristige Perspektiven und wird auch weit über den Fußball hinaus wirken."
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München: "Wir haben ausreichend Zeit, um alles so herzurichten, dass Deutschland sich Fußball-Europa so präsentiert, wie alle das erwarten."
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB: "Das Bewerbungsverfahren war recht transparent, das Gremium war mit seriösen Leuten besetzt und die deutsche Bewerbung war - ohne die Türkei abqualifizieren zu wollen - die überlegene. Das Turnier wird dem deutschen Fußball in Gänze gut tun."
Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock: "Dass die EM nach Deutschland kommt, kann eine Chance für einen Neustart sein. Die Vorwürfe, dass bei der Vergabe 2006 Schmiergelder geflossen sind, stehen noch im Raum. Spätestens bis 2024 muss das aufgeklärt werden."