Nach und nach gibt der DFB seinen Kader für die Heim-EM bekannt. Am Dienstagmorgen wurde der nächste Teilnehmer bestätigt, diesmal live in einer Radio-Morgensendung.

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Den einst selbst verpassten Spitznamen des "hässlichen Vogels" hat Niclas Füllkrug längst abgelegt. Bei der Fließband-Nominierung für die Heim-EM wurde der Stürmer von Borussia Dortmund nun aber zum frühen Vogel. In der Radio-Morgensendung von 1live des WDR bekam der 31-Jährige am Dienstag zu früher Stunde das Ticket für die Heim-EM ausgestellt.

"Ich kriege Gänsehaut, wenn ich daran denke", sagte der telefonisch zugeschaltete Fußball-Profi im Ausblick auf das Turnier in wenigen Wochen. "Es macht mich so stolz."

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Der DFB setzte damit seine ungewöhnliche Form der Nominierung des Kaders von Bundestrainer Julian Nagelsmann fort. Zuvor hatten Nico Schlotterbeck via ARD-"Tagesschau", Aleksandar Pavlovic bei RTL sowie Manuel Neuer und Jonathan Tah per Social-Media-Filmchen schon die EM-Zusage erhalten.

Füllkrug ist nach Schlotterbeck der zweite und möglicherweise letzte deutsche EM-Akteur von Borussia Dortmund. Wie sein Club-Kollege sowie Toni Kroos und Antonio Rüdiger wird der Angreifer die Turniervorbereitung von Nagelsmann mit Verspätung aufnehmen. Am 1. Juni steht noch das Champions-League-Endspiel in Wembley an.

Nominierung für Füllkrug keine Überraschung

In der DFB-Elf hat Füllkrug eine beeindruckende Tor-Quote. In bislang 15 Länderspielen traf er elfmal. Auch unter Bundestrainer Nagelsmann ist auf den BVB-Stürmer Verlass. In sechs Partien traf er viermal, so auch zum späten 2:1-Sieg im März gegen die Niederlande.

Füllkrug sagte, dass die Nominierung keine Überraschung mehr für ihn war. Das habe ihm Nagelsmann bereits rund um die Länderspiele gegen Frankreich und die Niederlande signalisiert. "Wir haben beim letzten Lehrgang schon lange unter vier Augen gesprochen", erzählte der Stürmer. Da habe der Bundestrainer geschildert, was er sich von Füllkrug bei der EM erwarte. "Wenn er solche Gespräche führt und du nicht auf den Kopf gefallen bist, solltest du verstehen, dass er mit dir plant." (dpa/mbo)  © dpa

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