Deutschland hat mit dem Sieg gegen Schottland schon fast das Ticket zur EM 2016 gelöst. Mit 3:2 gewann die DFB-Elf verdient. Dank seiner zwei Tore stand vor allem einer im Fokus: "Schotten Schreck" Thomas Müller. So kommentiert die Presse das Länderspiel Schottland gegen Deutschland.

Kicker.de: "Es blieb letztlich beim verdienten 3:2 für die DFB-Auswahl, wenngleich der Dreier hart erkämpft war gegen aufopferungsvoll kämpfende Schotten. Platz drei hat die Löw-Elf damit bereits sicher, für die sichere Teilnahme an der Endrunde 2016 in Frankreich fehlt noch ein "Pünktchen". Dieser eine Zähler könnte schon am 8. Oktober eingefahren werden: Dann steht das Gastspiel des amtierenden Weltmeisters bei den Iren an, ehe drei Tage später in Leipzig der letzte Spieltag gegen Georgien steigt."

Spiegel Online: "Singende Schotten hatten ihren besten Moment schon vor dem Anpfiff. Im Spiel schenkte Deutschland dem Außenseiter dann zwei Tore - und konnte sich mal wieder bei Thomas Müller bedanken."

Zeit Online: "So war es am Ende ein mühsamer Arbeitssieg der deutschen Mannschaft, die aber dank der optimalen Ausbeute von sechs Punkten aus den beiden Spielen kaum noch Zweifel an der EM-Teilnahme gelassen hat."

Eurosport: "An einer Mannschaft, die die Qualifikationsgruppe mit 19 Punkten anführt und nun zwei Spiele in Folge gewonnen hat, gibt es nicht allzu viel auszusetzen. Doch eines ist anzumerken: Ein weiteres Mal ist es dem Weltmeister nicht gelungen, ein Spiel gegen ein körperlich robustes Team wirklich souverän zu Ende zu bringen. Klar, der Sieg war hochverdient, die Schotten haben viel zu wenig getan. Aber etwas gefährlich wurde es hinten raus eben doch."

Focus Online: "Die deutsche Nationalelf ist so gut wie sicher für die EM 2016 qualifiziert. In Schottland gewinnt der Weltmeister ein rasantes Spiel 3:2 und feiert den fünften Sieg nacheinander in der Gruppenphase. Thomas Müller macht zwei Tore, Ilkay Gündogan eins - hinten kassiert das Team zwei kuriose Treffer."

Bild.de: "Müller rockt die Schotten! Unser Stürmer-Star knackt den Dudelsack-Beton, schickt mit seinem Doppelpack und einer Vorlage beim 3:2 in Schottland den DFB (fast) zur EM 2016. Um den Sack endgültig zuzumachen, braucht das deutsche Team aus dem Spiel im Oktober gegen Irland noch einen Punkt (...) Anrennen gegen den Dudelsack-Beton! Mit einer Sechserkette stehen die Schotten vor ihrem eigenen Tor. Schotten dicht – bis Müller kommt."

Welt.de: "Im Fußball muss ja nicht immer alles schön aussehen. Es muss nur funktionieren. Bei Müller funktioniert es. In 65 Länderspielen hat er nun bereits 30 Tore erzielt. In der "ewigen" Torjägerliste überholte er damit Andreas Möller und liegt mit insgesamt 30 Toren nun auf Rang 15 (...) Wahrscheinlich gehört Müller deswegen zu den beliebtesten Deutschen: Weil er trifft, trifft, trifft – und sich selbst dennoch nicht zu ernst nimmt. Und weil er einfach immer weiter ackert, immer weiter rennt, immer weiter seine Mikado-Stäbchen-Beine zwischen Gegner und Ball streckt."

11 Freunde: "Der Grat zwischen totaler Verunsicherung (Donnerstag) und absoluter Selbstüberschätzung (eben) scheint bei Götze recht schmal zu sein. Stürzt sich in ein Dribbling gegen vier Strafraumschotten, die wie eine Freistoßmauer nebeneinander stehen, überlebt immerhin."

Schottische Medien:

The Scotsman: "Dann tat Thomas Müller das, was ein Thomas Müller macht (...) Der Ball wurde abgefälscht, doch auch ohne die Berührung wäre er vermutlich reingegangen."

Evening Times: "Zuvor wurde gesagt, es wäre typisch für Schottland, gegen ein Team aus dem Unterhaus der Weltrangliste zu verlieren und dann gegen die Mannschaft zu gewinnen, die erst vor ein paar Monaten zur besten der Welt gekürt wurde. Am Ende haben es die Schotten nicht ganz geschafft: Trotz zweimaligen Ausgleichs war die Löw-Elf einfach zu gut."

(zusammengestellt von kab)