Auf "Brazuca" folgt "Beau Jeu": So lautet der Name des EM-Balls, mit dem die 24 Teilnehmer der Europameisterschaft in Frankreich ab dem 10. Juni auf Torejagd gehen werden.

Der EM-Ball "Beau Jeu" soll vor allem eins: Gut aussehen. Und das nicht nur, um seinem Namen - zu deutsch "schönes Spiel" - gerecht zu werden.

Viel wichtiger noch ist, dass Torhüter wie Manuel Neuer oder Torjäger wie Thomas Müller den Ball gleichermaßen gut wahrnehmen und sich auf seine Flugkurve einstellen können.

Der Spielplan der EM 2016 als PDF zum Download

Technisch ist das offizielle Spielgerät für die EM 2016 in Frankreich keine Neuentwicklung, sondern ein optisches Update von "Brazuca", dem WM-Ball aus Brasilien.

Streng genommen bleibt der Titel für den am meisten getesteten Ball deswegen auch beim Modell von 2014. Aber auch der Nachfolger hat den Härtetest mit 3.500 Schüssen gegen eine Platte überstanden.

"Beau Jeu": Das kostet der EM-Ball

Der Hersteller Adidas fertigt "Beau Jeu" wie "Brazuca" aus sechs Panels mit gleicher Form, die verklebt werden und eine nahezu perfekte Oberfläche garantieren sollen. Die Griffigkeit der EM-Version soll allerdings noch besser sein. Im offiziellen Adidas-Shop kostet der EM-Ball 139,95 Euro. (Stand 30. Mai 2016)

Wie beim Ball für die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 besteht auch das Design von "Beau Jeu" aus den französischen Nationalfarben blau, weiß und rot. Dazu gibt es silberfarbene Elemente als Symbol für den EM-Pokal. Das Gewicht liegt zwischen 420 und 445 Gramm, genauer sind die Angaben nicht. (dpa/tfr)