Mit seinem Beinahe-Nervenzusammenbruch beim Last-Minute-Siegt Islands gegen Österreich ist der isländische Fußballkommentator Gudmundur Benediktsson zum Star im Netz geworden. Die Arbeit beim Fernsehen ist allerdings nur ein Nebenjob. Seinen Broterwerb hat Benediktsson nur vier Tage nach seinem legendären Auftritt nun verloren.

Er schrie Geschichte: Islands Fußballkommentator Gudmundur Benediktsson rastete beim Sieg gegen Österreich im letzten Vorrundenspiel vor Freude so aus, dass er am Ende völlig heiser. Sein Jubel eroberte am Tag danach die sozialen Netzwerke.

Benediktsson ist nicht Fußball-Kommentator sondern Fußballtrainer

Hauptberuflich arbeitet Gudmundur Benediktsson als Fußballtrainer. Beim isländischen Erstligisten KR Reykjavik war er zuletzt als Assistenzcoach beschäftigt. Weil die Mannschaft jedoch fünf ihrer letzten sechs Spiele verlor, trat Benediktsson jetzt gemeinsam mit Cheftrainer Bjarni Gudjonsson Eggert zurück. Eine 2:1-Niederlage am vergangenen Donnerstag gegen Iþrottabandalag Akraness gab laut "theguardian.com" den Ausschlag für die Entscheidung.

Benediktssons Posten beim Fernsehen bleibt davon natürlich unberührt. Schon am Montagabend wird er die Achtelfinalbegegnung zwischen Island und England kommentieren. Vielleicht gibt es dann ja bereits die nächste Sensation zu bejubeln. (lug)