• Die Vereinsgeschichte von RB Leipzig wird von vielen Fußball-Fans kritisch beäugt.
  • Jetzt hat der Klub mit einem Red-Bull-Tweet ordentlich Öl ins Feuer gegossen.
  • Bei den Fans und im Netz kam das alles andere als gut an.

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Auch am Tag nach dem größten Erfolg der kritisch beäugten Vereinsgeschichte hat RB Leipzig aus der engen Verbindung zum Konzern Red Bull kein Geheimnis gemacht. "Damit ist der Pokal offiziell eingeweiht", schrieb der Fußball-Bundesligist am Sonntag bei Twitter über ein Bild, auf dem zu sehen ist, wie Kevin Kampl eine Dose des Energydrinks in den goldenen DFB-Pokal schüttet. Diesen hatte RB am Samstagabend durch ein 4:2 im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg gewonnen.

"Natürlich nur mit dem guten Tropfen: Der RB Leipzig Celebration Can", twitterte der Club weiter - und kassierte in dem Sozialen Netzwerk ordentlich Kritik. So schreibt etwa ein User: "Wie geschmacklos ... Der Pokal ist entweiht." "Das ist so traurig. Völlig unnötig, in so einem Moment euren Sponsor so billig zu inszenieren", echauffiert sich ein anderer. Die Entstehungsgeschichte des Clubs vor 13 Jahren allein auf Initiative des österreichischen Konzerngiganten widerstrebt etlichen Fußball-Anhängern.

RB Leipzig feiert DFB-Pokal-Sieg mit 35.000 Fans

Über ein weiteres Bild mit dem Sockel des Pokals, auf dem die Sieger eingraviert sind, schrieb die Social-Media-Abteilung: "Auf ewig ein Teil dieser großartigen Pokal-Historie. Gewöhnt euch dran."

Am Sonntagnachmittag feierte die Mannschaft mit 35.000 Anhängern auf der Festwiese den Erfolg RB Leipzigs im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg. Nachdem jeder Spieler sowie das Trainerteam einzeln auf die große Bühne gerufen und worden war, wurde die Trophäe als Neuzugang präsentiert. Kapitän Peter Gulacsi trug den Pokal zu den Anhängern in der ersten Reihe. Anschließend sangen die RB-Profis und die Fans gemeinsam zum Queen-Klasssiker "We are the Champions". (mt/dpa)

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