Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig startet in Lissabon mit einem verdienten Sieg in die Champions League. Der Mann des Abends war einmal mehr Nationalspieler Timo Werner als Doppeltorschütze.

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Sieben Tore in sieben Spielen: Fußball-Nationalspieler Timo Werner reift bei RB Leipzig immer mehr zum eiskalten Knipser und stellt seine Klasse selbst auf höchster europäischer Ebene unter Beweis. Durch seinen Doppelpack war der Stürmer beim 2:1 bei Benfica Lissabon der gefeierte Matchwinner.

"Es war nicht alles immer super, aber im Großen und Ganzen war das ein gutes Spiel. Wir haben verdient gewonnen", sagte Werner in den Katakomben des Estadio da Luz.

In sieben Pflichtspielen unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann hat Werner nun bereits siebenmal getroffen. Eine Quote, die selbst den Coach beeindruckt. "Am Ende des Tages ist es wichtig, Unterschiedsspieler zu haben, die die Tore machen. Er darf ruhig so weitermachen", sagte Nagelsmann.

Mit einem Bein im Achtelfinale

Werner schraubt zudem seine persönliche Champions-League-Bilanz auf fünf Tore in sieben Spielen. Der Blick ging nach dem Sieg schon auf die kommenden Heimspiele gegen Olympique Lyon (2. Oktober) und Zenit St. Petersburg (23. Oktober).

"Daheim sind wir in der Lage, gegen jeden Gegner zu gewinnen", meinte Werner. "Wenn wir die Spiele gewinnen, sind wir mit einem Bein im Achtelfinale. Das muss unser Ziel sein."

Wie in der Bundesliga führt Leipzig auch die Gruppe G der Königsklasse an, da sich Lyon und St. Petersburg 1:1 getrennt hatten. Nagelsmann lehnte die Favoritenrolle nach dem vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugendem Auftritt in Lissabon trotzdem ab. "Wenn wir das nächste Spiel gewinnen, sieht es sehr gut aus. Wenn nicht, starten wir wieder bei Null", betonte der 32-Jährige.

Am Ende des Abends in der portugiesischen Metropole war selbst die Sorge um Konrad Laimer verflogen. Der österreichische Nationalspieler musste in der ersten Halbzeit nach einem Schlag auf das Sprunggelenk ausgewechselt werden. Nach ersten Erkenntnissen hat sich Laimer nicht schwerer verletzt und könnte womöglich am Samstagabend bei Werder Bremen (18.30 Uhr/Sky) dabei sein. (kad/dpa)

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