Lionel Messis Freistoß gegen den FC Liverpool ist ein Genuss für jeden Fußballfan

Don't mess with Messi: Der FC Liverpool spielt stark, verliert das Hinspiel im Halbfinale der Champions League beim FC Barcelona aber vor allem wegen Lionel Messi. Der erzielt beim 3:0-Erfolg seine Pflichtspieltore 599 und 600 für die Katalanen. Sein Freistoß zum Endstand in der 82. Minute raubt allen Beobachtern den Atem.

Alles beginnt mit einem Foul, für das Lionel Messi natürlich kein Verständnis hat. Übeltäter Fabinho vom FC Liverpool, der Barcelonas Star hat auflaufen lassen, hat indes kein Verständnis für den Freistoß-Pfiff. Es läuft die 82. Minute. Spielstand: 2:0 für den FC Barcelona.
Der Ball liegt etwa 20 Meter vom Tor entfernt. Messi trifft ihn mit der Innenseite seines starken linken Fußes.
Erst jetzt schaut er auf, um zu sehen, welche Bahn die Kugel Richtung Tor beschreiben wird.
Der Ball ist unterwegs - zum schönsten Tor des Abends, das in jeden Rückblick gehört, der dereinst gebastelt werden wird, wenn es gilt, Lionel Messi zu würdigen.
Liverpools Spieler in der Mauer springen hoch, um das Geschoss möglicherweise abzuwehren. Doch sie haben es mit Lionel Messi zu tun.
Messi genießt nach seinem 600. Pflichtspieltor für den FC Barcelona, für den er seit seinem 14. Lebensjahr spielt, die Ovationen der ek­s­ta­tischen Fans.
Noch ist er mit dem Anhang allein.
Messis Kollegen aber haben das verständliche Bedürfnis nach Nähe zu ihrem prominenten Kollegen und eilen jubelnd hinzu.
Liverpools Andrew Robertson sagt anschließend voller Bewunderung: "Dieser Freistoß war Weltklasse. Das ist nicht zu verhindern. Messi ist der beste Spieler der Welt."
Auch der frühere Bayer Arturo Vidal (2.v.l.) und der ehemalige Schalker Ivan Rakitic (l.) stürmen hinzu. Liverpools Coach Jürgen Klopp nennt Messi "unaufhaltsam".
Klopps Trainer-Kollege Ernesto Valverde gibt während der Pressekonferenz nach der Partie zu, nicht zu wissen, "wie Messi das gemacht hat. Aber er macht es immer. Er flößt dem Gegner Angst ein."