Mit seinem Freistoß zum 2:2 für Manchester City, leitete Leroy Sané die Niederlage von Schalke 04 ein. Wirklich freuen kann sich der Fußballer über sein Tor in der Champions League aber nicht. Denn wie er nach dem Spiel erklärte, hat sein Treffer einen bitteren Beigeschmack.

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Bis zur 85. Minute lag Schalke 04 gegen Manchester City in Führung. Doch dann kam Leroy Sané. Sieben Minuten auf dem Rasen der Veltins Arena reichten dem Ex-Schalker, um die Hoffnung des Gastgebers auf einen Sieg bei der Champions-League-Partie zu beerdigen.

Kurz nach seiner Einwechslung verwandelte Sané einen Freistoß und erzielte so den 2:2 Ausgleich für Manchester. Trotz Überzahl erholte sich Schalke von dem Treffer des Außenstürmers nicht und musste sich Manchester, nach einem Tor von Raheem Sterling in der 90. Minute, endgültig geschlagen geben.

Obwohl Sané mit seinem Treffer den Sieg der "Citizens" einleitete, zeigt er sich nach dem Spiel nicht sonderlich glücklich über das Tor.

Ein Treffer gegen die "alte Liebe"

Wie der 23-jährige im Gespräch mit der "Bild" erklärte, tue ihm der Treffer sogar leid. "Jubeln konnte ich nicht so richtig, ich freue mich für meine Mannschaft, aber gegen meine alte Liebe so ein Tor zu erzielen…", so Sané nach dem Spiel.

Der Fußballer hatte seine Profikarriere 2014 bei den Königsblauen begonnen. Zuvor war er auch über mehrere Jahre Teil der Jugendmannschaft der Gelsenkirchener.

"Überwältigende" Rückkehr auf Schalke

Aufgrund seiner Geschichte mit Schalke sei die Partie am Mittwoch auch etwas Besonderes gewesen. "Es war sehr emotional für mich in die alte Heimat zurückzukommen", so der Fußballer gegenüber der "Bild".

"Wieder hier im Stadion spielen zu dürfen, vor diesen Fans – das war eine klasse Atmosphäre. In der ersten Halbzeit hatte ich Gänsehaut als die Zuschauer Schalke nach vorne gepeitscht haben." Auch auf Twitter kommentierte Sané später die Partie.

Dort schrieb er, dass es "überwältigend, hierher zurückzukommen" gewesen sei und sprach dem Verein und seinen Fans seinen Respekt aus. (thp)

Verwendete Quellen:

  • Deutsche Presse-Agentur
  • Bild.de: Sané sagt sorry für Traumtor

"Ganz ganz übles Foul" an Leroy Sané: Bundestrainer Joachim Löw hatte die schlimmsten Befürchtungen

Leroy Sané habe sich nicht verletzt. Das war für Joachim Löw nach einem unnötig harten Einsteigen des Serben Milan Pavkov im Test-Länderspiel in Wolfsburg die wichtigste Erkenntnis. Pavkov habe riskiert, Sané den Fuß zu brechen. Löws Kollege Mladen Krstajic entschuldigte sich für die hässliche Szene. © DAZN
Teaserbild: © imago/Norbert Schmidt