Der FC Barcelona hat zum vierten Mal innerhalb von zehn Jahren die Champions League gewonnen. Nach dem Finale gegen Juventus Turin gibt es dafür Applaus von der internationalen Presse. Aber in Italien erhält ebenso Juve viel Respekt für die erbrachte Leistung.

Deutschland

"Bild"-Zeitung: 2006 hat er im Olympiastadion mit Italien gegen Frankreich den WM-Titel gewonnen. Samstag wurde er an der Stätte seines größten Triumphs zum tragischen Helden. Der FC Barcelona gewinnt das Champions-League-Finale mit 3:1 gegen Juventus, weil Torhüter-Legende Gianluigi Buffon (37) beim Stande von 1:1 den entscheidenden Fehler macht. Als Buffon patzt, beißt Barca-Star Luis Suarez Barcelona zum Titel!

"11Freunde": Überirdisch irdisch. Mit dem Auftritt im Finale der Champions League setzte sich der FC Barcelona ein Denkmal. Auch weil die Mannschaft sich den Sieg erst knüppelhart erarbeiten musste.

"Sueddeutsche.de": Krone für den Dreizack. Messi bereitet vor, Suárez und Neymar entscheiden das Spiel: Der FC Barcelona schlägt in einem so turbulenten wie hochklassigen Finale Juventus Turin mit 3:1.

Spanien

"Marca": Das wunderbare Jahrzehnt. Barcelona beweist in Berlin einmal mehr, dass sie die beste europäische Mannschaft der letzten zehn Jahre ist.

"El Pais": Barcelona holt sich den fünften Titel in der Champions League und wird zur ersten Mannschaft, die zwei Mal das Triple holen konnte. Messi ist nicht Ronaldinho. Der neue König des Fußballs hat kein Problem damit, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Er ist noch viel wertvoller geworden, seitdem ihm Stars wie Luis Suarez und Neymar an die Seite gestellt wurden.

"La Vanguardia": Die Geschichte des Fußballs wird in großen Buchstaben geschrieben. In dieser Geschichte sind jetzt auf ewig die Hauptdarsteller von Barcelona verewigt. Der Denker Luis Enrique, der scheidende Meister Xavi, der Chef Iniesta und als Anführer mit dem meisten Talent, der beste Spieler der Welt, Lionel Messi.

Italien

"Gazzetta dello Sport": Bravo Juve, das war großartig. Du (und nur Du) hast einen festen Platz in unseren Herzen.

"Corriere della Sera": Es bleiben Stolz und Zufriedenheit mit einer Saison, die unvergesslich bleiben wird. Aber jetzt darf Juventus erst einmal die eigenen Wunden lecken, nachdem sie ein Champions-League-Finale verloren haben, in dem sie über weite Strecken auf Augenhöhe mit Barcelona waren.

(gesammelt von mom)