Der FC Liverpool und Jürgen Klopp gewinnen die Champions League. Nach sechs Final-Niederlagen in Folge darf der deutsche Trainer endlich jubeln. Doch eine noch viel schönere Geschichte schreibt sein Kapitän Jordan Henderson.

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Es ist der vermutlich emotionalste Moment dieses geschichtsträchtigen Fußball-Abends: Jordan Henderson, gerade vor wenigen Minuten noch als Kapitän des FC Liverpool den Champions-League-Pokal in die Luft gestemmt, umarmt seinen Vater innig. Fast eine Minute lang. Tränen fließen - aus Freude, jedoch nicht (nur) wegen des Endspiel-Sieges über Tottenham Hotspur (2:0) am Samstag.

Brian Henderson war 2013 an Kehlkopfkrebs erkrankt und bat seinen Sohn, ihn während der Behandlung nicht zu sehen. "Er (Brian, Anm. d. Red.) wollte nicht, dass ich ihn so sehe. Also wusste ich, dass es ziemlich schlimm ist", sagte Liverpools Kapitän vergangenes Jahr der englischen Zeitung "Daily Mail".

Mittlerweile hat Papa Henderson den Krebs besiegt und konnte so den Triumph der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp live erleben - und seine Tränen am Spielfeld nicht zurückhalten. "Ich bin so stolz. Unglaublich stolz. Es war sehr emotional. Die Tränen kamen und ich fing an zu zittern. Ich bin der stolzeste Mann der Welt", so Brian Henderson gegenüber dem "Liverpool Echo".

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