Vorteil Jürgen Klopp. Der frühere Mainz- und Dortmund-Trainer schlägt Manchester mit dem FC Liverpool deutlich. Vor allem in den ersten 45 Minuten bieten die Reds ihren Fans eine furiose Fußballshow gegen Pep Guardiolas Citizens.

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Der FC Liverpool hat den souveränen englischen Tabellenführer Manchester City deklassiert und einen Riesenschritt in Richtung Halbfinale der Fußball-Champions-League gemacht.

Im Duell der beiden Star-Trainer Jürgen Klopp mit Pep Guardiola setzten sich Klopps Liverpooler am Mittwoch mit einer überragenden Leistung 3:0 (3:0) durch.

Alle drei Tore in der ersten Halbzeit

Mohamed Salah (12. Minute), Alex Oxlade-Chamberlain (21.) und Sadio Mané (31.) erzielten im Viertelfinal-Hinspiel die Tore für die Reds.

Man City um die deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané enttäuschte und war in der Offensive harmlos.

Klopp hatte vor der Partie angekündigt, sein Team könne für die Citizens "unangenehm" werden - damit hatte er noch maßlos untertrieben. Die Reds starteten furios und spielten sich im ersten Durchgang in einen Rausch.

Es waren gerade einmal zwölf Minuten gespielt, da scheiterte Roberto Firmino nach Pass von Salah zunächst an Ederson im City-Tor. Der frühere Hoffenheimer spitzelte den Ball dann jedoch zu Salah zurück und der Toptorjäger der Premier League ließ die Reds-Fans jubeln. Der 25-Jährige war zu Beginn des Angriffs allerdings aus abseitsverdächtiger Position gestartet.

Beeindruckende Leichtigkeit bei den Reds

Nur neun Minuten später legten die Gastgeber nach. Oxlade-Chamberlain hatte im zentralen offensiven Mittelfeld viel Platz, legte sich den Ball vor und drosch ihn dann aus knapp 25 Metern in die linke obere Ecke - ein Traumtor.

Klopp ballte an der Seitenlinie beide Hände zu Fäusten. Und seine Laune wurde noch besser: Salah flankte auf Mané, der Senegalese köpfte, schon stand es 3:0. Die Reds dominierten Guardiolas Spitzenteam in Hälfte eins mit beeindruckender Leichtigkeit.

Nach der Pause stabilisierte sich City und näherte sich dem Reds-Tor an. Ernsthaft eingreifen musste Liverpools deutscher Keeper Loris Karius jedoch kaum.

Auch als Guardiola nach einer knappen Stunde in Raheem Sterling für den unauffälligen Gündogan einen frischen Offensivspieler brachte, wurden die Angriffe der Gäste nicht nennenswert zielstrebiger.

Einem Tor von Gabriel Jesus verwehrte Schiedsrichter Felix Brych wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung.

Klopp hatte Salah in der 53. Minute verletzungsbedingt durch Georginio Wijnaldum ersetzt. Offensiv kam von Liverpool zwar nicht mehr so viel, doch die Gastgeber ließen kaum etwas zu und brachten den Vorsprung über die Zeit. (fte/dpa)

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