Ertönt die Champions-League-Hymne bald nur noch am Wochenende? Laut einem Medienbericht denkt die UEFA darüber nach, die Duelle der Königsklasse am Wochenende statt dienstags und mittwochs auszutragen. Der Grund? Natürlich Geld.

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Die Debatte über Reformen und neue Formate im Fußball reißt nicht ab. Jetzt diskutiert die Europäische Fußball-Union (UEFA) offenbar Pläne über eine Änderung in der Champions League.

Demnach könnte in Zukunft nicht mehr am Dienstag- und Mittwochabend, sondern am Wochenende gespielt werden. Das berichtet "Sport-Bild".

Der Grund dafür: wieder einmal das Geld. So seien von der Neuansetzung der Anstoßtermine bessere Erträge für die UEFA zu erwarten. Spiele am Samstag und Sonntag würden weitaus mehr Zuschauer vor den Fernseher locken als unter der Woche.

Champions League: Neue Antoßtermine erst nach 2024

Die Pläne beziehen sich auf die Zeit nach 2024. Laut UEFA-Präsident Aleksander Ceferin würden zwei Expertengruppen derzeit an einer Reform der Königsklasse arbeiten, eine Entscheidung könne vielleicht schon 2019 fallen.

Das Nachsehen hätten die nationalen Ligen, die in der Woche spielen müssten oder verkleinert werden. "Wenn man sich für mehr internationalen Fußball entscheiden will, müsste das natürlich mit einer Reduzierung der Spiele in den heimischen Ligen einhergehen", sagte Andrea Agnelli, Chef von Europas Klub-Verband (ECA).

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) lehnt laut Sport-Bild den Plan ab. "Die nationalen Wettbewerbe unserer Mitglieder stehen im Zentrum des Profifußballs. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird es sein, den notwendigen Platz im Terminkalender zu sichern, damit unsere Ligen und ihre Klubs ihre eigenen nationalen Wettbewerbe weiterentwickeln können", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. (afp/szu)

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Der Videobeweis sollte helfen, Diskussionen einzudämmen, ist aber seit seiner Einführung vor der Saison 2017/18 selbst der größte Aufreger in der Bundesliga. Der DFB hat nun eine Idee.