Wenn man sich heutzutage blöd anstellt, ist man im Handumdrehen das Gespött des Netzes. Das muss jetzt auch Real Madrids Torhüter-Ikone Iker Casillas erkennen - der das mit dem Handumdrehen leider ein wenig zu wörtlich genommen hat.

Champions-League-Halbfinale, kurz vor Schluss. Es steht 1:1 zwischen Real Madrid und Juventus Turin, bei diesem Ergebnis ziehen die Italiener ins Finale gegen den FC Barcelona ein. Real braucht noch ein Tor, um zumindest in die Verlängerung zu kommen. Der Ball geht in der Hälfte der "Königlichen" ins Aus, Torhüter Iker Casillas sprintet an die Seitenlinie, um den fälligen Einwurf schnell auszuführen. Er wäre mal besser in seinem Tor geblieben.

Als er den Ball nämlich gerade einwerfen will, überlegen es sich seine Hände anders und lassen ihn einfach irgendwie fallen. Das Dumme dabei: Es sieht leider nicht nur dämlich aus - dem Schiedsrichter bleibt auch nichts anderes übrig, als falschen Einwurf zu pfeifen. Juventus hat wieder den Ball, das Spiel ist verloren.

Und wie es halt so ist in Zeiten von Twitter und Co., lassen die hämischen Kommentare nicht lange auf sich warten. Gerüchten zufolge könnte es das letzte große Spiel von "San Iker" für Real gewesen sein - bleibt zu hoffen, dass zum Ende einer großen Karriere nicht nur diese Aktion in Erinnerung bleiben wird.

(cze)