Denkt sich der FC Bayern München gerade: "Was der FC Porto kann, können wir schon lange"? Die Portugiesen zauberten im Hinspiel den verletzt geglaubten Torjäger Jackson Martinez aus dem Hut. Nun häufen sich die Hinweise, dass auch der FCB einen hochkarätigen, verletzt geglaubten Trumpf im Ärmel hat: Arjen Robben.

Bereits am Montag betrat Arjen Robben zum ersten Mal nach seinem schmerzhaften Bauchmuskelriss wieder das Trainingsgelände des FC Bayern München. Seine Bewegungen wirkten flüssig. Der arg vermisste Flügelflitzer absolvierte sogar einen 45-minütigen Laufparcours, schreibt "Bild.de".

Robben selbst hatte sein Comeback für Ende April angekündigt. Er fehlt den Bayern schmerzlich. Pep Guardiola sagte in der Pressekonferenz vor dem Spiel: "Seine Qualität im Eins-gegen-Eins vermissen wir viel zu viel. Er kämpft, um so schnell wie möglich zurückzukommen."

Es ist zu hoffen, dass Robbens Kampf von Erfolg gekrönt ist. Offenbar hat er keine Schmerzen mehr. Und man kann davon ausgehen, dass der Niederländer darauf brennt, seiner Mannschaft gegen den FC Porto im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League (heute, 20:45 Uhr LIVE bei uns im Ticker und im ZDF) zu helfen.

Beim Abschlusstraining stand Robben allerdings nicht auf dem Platz. Aber mit dem Einsatz von Jackson Martinez für den FC Porto im Hinspiel hatte ja auch niemand gerechnet.

(ska)