Florian Kohfeldt ist es inzwischen gewohnt, um Autogramme gebeten zu werden. Als Trainer des SV Werder Bremen ist sein Schriftzug gefragter als der vieler Spieler. Im Trainingslager aber zieht Kohfeldt den Stift im letzten Moment zurück, als er Rot sieht - und hat dann eine prima Idee.

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Florian Kohfeldt war in Unterschriften-Laune. Erst verlängerte des Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen am Dienstag seinen Vertrag langfristig bis 2023, dann nahm er sich im Trainingslager in Grassau Zeit für die grün-weißen Anhänger.

Doch auch für den 36-Jährigen hat alles seine Grenzen. Als eine junge Frau ihm zur Signatur ein Trikot von Rekordmeister Bayern München hinhielt, verweigerte Kohfeldt die Unterschrift.

Beim FC Bayern ist für Florian Kohfeldt eine Grenze erreicht

"Ich kann doch nicht auf einem Bayern-Trikot unterschreiben. Es gibt eine Grenze. Es tut mir leid. Aber das geht wirklich nicht", sagte ein schmunzelnder Bremer Coach in einem Video von Radio Bremen.

Der Werder-Trainer hatte eine bessere Idee und schenkte dem staunenden, neugewonnenen Fan ein gerade benutztes Trainingsshirt. "Fass mal an, das ist nass, und musst du waschen. Das ist Schweiß, und das ist eklig", sagte Kohfeldt. Zur Belohnung gab es doch noch die erhoffte Unterschrift. (hau/dpa)

Bayern-Bonus? Kohfeldt: "Das ist Quatsch!"

Werder Bremen scheitert im DFB-Pokal-Halbfinale am FC Bayern. Ein strittiger Elfmeter brachte die Gäste auf die Siegerstraße, dennoch findet Bremens Trainer Florian Kohfeldt kämpferische Worte. Von einem Bayern-Bonus möchte er nichts wissen. © DAZN