Uli Hoeneß: Bayern-Ära endet nach 40 Jahren - seine besten Sprüche

Nach 40 Jahren im Verein des FC Bayern München wird Uli Hoeneß das Präsidenten-Amt im November abgeben und anschließend den Vorsitz im Aufsichtsrat. Zeit, um an seine besten Sprüche zu erinnern - eine Auswahl.

"Ich habe mir früher im Training Schienbeinschützer angezogen, weil ich wusste: Wenn der Franz 'Bulle' Roth sauer auf mich ist, dann fegt der mich auf die Aschenbahn. Das Training war für mich Überlebenskampf - und ich habe mich dabei wunderbar entwickelt." (Uli Hoeneß über seine Vergangenheit als Spieler)
"Ich habe mich um jeden Scheiß gekümmert. Abfahrtszeiten, Busunternehmen, Trikots, zur Not habe ich den Spielern die Stollen reingeschraubt." (Uli Hoeneß über seine Anfangszeit als Manager)
"Die Bremer sollen ruhig oben stehen bis Weihnachten. Aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase. Am Ende wird der FC Bayern wie immer vorne sein. "(Uli Hoeneß im Meisterschaftskampf 2006)
"Wenn man gegen Liechtenstein spielt, kann man auch gegen den FC Tegernsee spielen!" (Uli Hoeneß über die WM-Qualifikationsspiele der Deutschen Nationalmannschaft gegen kleine Fußball-Nationen)
"For me, it's scheißegal." (Uli Hoeneß auf die Frage eines Reporters nach seinem Wunschgegner für das Champions-League-Finale)
"Sie haben gekämpft wie die Löwen - oder wie die Tiger. Löwen dürfen wir ja nicht sagen." (Uli Hoeneß über den Stadtrivalen TSV 1860 München, auch Münchner Löwen genannt)
"Wenn Matthäus Bundestrainer geworden wäre, das wäre, wie wenn der Chefspion des KGB Bundeskanzler geworden wäre." (Uli Hoeneß über die Ambitionen des ehemaligen Bayern-Spielers Lothar Matthäus auf ein Traineramt beim DFB)
"Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu. Ich mache mir riesige Vorwürfe. Ich habe Riesenmist gebaut, aber ich bin kein schlechter Mensch." (Uli Hoeneß über sein Steuervergehen)
„Es ist absolut nichts einzuwenden gegen die Bohnensuppe von Frau Lucio, aber die Ernährung sollte ausgewogen sein.“ (Uli Hoeneß über das Ernährungskonzept beim FC Bayern)
"Die Leverkusener haben so gespielt wie immer, wenn sie zu uns kommen: Sie hatten die Hosen voll." (Uli Hoeneß über einen Sieg gegen Bundesliga-Kontrahent Bayer Leverkusen)
"Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre." (Uli Hoeneß philosophiert über ein Unentschieden des FC Bayern)
"Die Wahnsinnspreise zahlen wir sicherlich nicht, aber die mittleren Wahnsinnspreise könnte ich mir schon vorstellen." (Uli Hoeneß über steigende Ablösesummen)
"Günther Jauch hat Jürgen Klinsmann als Obama des deutschen Fußballs bezeichnet. Wenn er Obama des deutschen Fußballs ist, bin ich Mutter Teresa.“ (Uli Hoeneß über einen TV-Auftritt des ehemaligen Bayern-Trainers Jürgen Klinsmann)
"Die Fahrt hierher war gemütlich, nur auf der Autobahn kam plötzlich einer von hinten mit Lichthupe angerast. Ich denke mir: Was ist das denn für ein Irrer? Er donnert vorbei - war's der Schweini." (Uli Hoeneß über eine Anreise zu einem Fanclub)
"Ich habe gelesen, dass wir jetzt bald 50 Wochen nicht mehr Erster waren - fast so lange wie Schalke keine Schale gewonnen hat, nur in Jahren." (Uli Hoeneß über Bundesliga-Kontrahent Schalke 04)
"Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich etwas beim FC Bayern zu sagen haben, wird der bei diesem Verein nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion." (Uli Hoeneß über einen möglichen Job für Lothar Matthäus beim FC Bayern)
"Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft mal ersticken wird." (Uli Hoeneß über das Lied "Wir würden nie zum FC Bayern München gehen" der Band "Die Toten Hosen")
"Fußballer, gerade auch beim FC Bayern, müssten jeden Morgen zwei Kerzen aufstellen, dass sie so einen Lebensstandard genießen dürfen." (Uli Hoeneß über die Lebensverhältnisse und das Gehalt von Profi-Fußballern)