• Steffen Baumgart wird zur kommenden Saison neuer Trainer des 1. FC Köln.
  • Der abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligist gab das ligaunabhängige Engagement des bisherigen Coaches von Zweitligist SC Paderborn am Dienstag bekannt.

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Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat einen neuen Cheftrainer für die kommende Saison verpflichtet. Wie der Tabellen-17. am Dienstag mitteilte, tritt Steffen Baumgart (49) zum 1. Juli die Nachfolge von Friedhelm Funkel an, der absprachegemäß aufhört.

Baumgart, der den SC Paderborn aus der 3. Liga zwischenzeitlich ins Oberhaus geführt hatte, erhält beim FC einen ligaunabhängigen Vertrag bis 2023.

"Es freut uns sehr, dass sich Steffen Baumgart für den 1. FC Köln entschieden hat", sagte Kölns Sport-Geschäftsführer Horst Heldt: "Er hat in den vergangenen Jahren herausragende Arbeit in Paderborn geleistet. Er hat bewiesen, dass er Spieler egal welchen Alters weiterentwickeln und besser machen kann. Damit ist er der richtige Mann für den Weg, den wir in den nächsten Jahren gehen müssen. Dazu ist er ein emotionaler Leader, der sehr gut zum FC passt."

Baumgart lässt seinen Vertrag bei Paderborn nach vier Jahren auslaufen

Baumgart, der seinen Vertrag in Paderborn nach vier erfolgreichen Jahren auslaufen lässt, erklärte: "Es war für mich jetzt Zeit für eine Veränderung. Die Gespräche mit den Verantwortlichen des FC waren vertrauensvoll und offen. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung in Köln, die ich gemeinsam mit dem gesamten Verein, der Mannschaft und allen Fans ab der nächsten Saison voller Energie angehen werde."

Köln droht nach einer verkorksten Saison der siebte Abstieg aus der Bundesliga. Zwei Spieltage vor dem Saisonende liegen die Geißböcke zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz.

Der FC hatte sich am 11. April von Markus Gisdol getrennt, Trainer-Routinier Funkel (67) aus dem Ruhestand geholt und mit einem Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet.

Zuletzt hatte die Kölner Geschäftsführung unter anderem auch mit dem früheren Erfolgstrainer Peter Stöger eine erneute Zusammenarbeit ausgelotet. (AFP/dpa/lh)

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