Der Posten des Sportdirektors des FC Bayern München wird nach der Beförderung von Hasan Salihamidzic vorerst nicht nachbesetzt. Salihamidzic rückt in den Vorstand auf, sein Aufgabengebiet bleibt jedoch gleich. Gemeinsam mit Oliver Kahn folgt er auf die alte Vorstandsriege des Rekordmeisters.

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Nach der Beförderung von Hasan Salihamidzic zum Sportvorstand des FC Bayern München ab 1. Juli soll es vorerst keinen Sportdirektor beim deutschen Fußball-Rekordmeister geben.

"Ich werde meine Aufgaben weiter so erledigen wie bisher. Was in zwei, drei Jahren sein wird, müssen wir sehen. Aber aktuell bleibt alles, wie es ist", sagte Noch-Sportdirektor Salihamidzic dem Vereinsmagazin "51" im Interview. Der heute 43-Jährige kam im Juli 2017 als Manager nach München, wo er bereits als Spieler aktiv war.

Aufgabenbereich von Salihamidzic bleibt gleich

Im Sommer rückt Salihamidzic in den Vorstand auf. "Für mich ist es eine Ehre, dass ich jetzt Vorstand werde. An meinem Aufgabenbereich ändert sich mit der neuen Position aus operativer Sicht aber nichts", sagte der ehemalige Profi.

Karl-Heinz Rummenigge ist noch Vorstandschef, Oliver Kahn sein designierter Nachfolger. "Wir werden für die nächsten Jahre ein Team bilden, das unheimlich gut zusammen funktionieren muss, um das fortzuführen, was Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Franz Beckenbauer und Karl Hopfner in über vier Jahrzehnten aufgebaut haben", sagte Salihamidzic.

Kahn und sich selbst betrachtet er als wesensverwandt. "Oliver und ich sind Wettkämpfer, das bekommt man nicht aus uns heraus. Wir wollen Geschichte schreiben", sagte Salihamidzic. (sus/dpa)

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