Beim emotionalen Torfestival zwischen Borussia Mönchengladbach und Hoffenheim platzte Max Eberl der Kragen. Der Gladbach-Manager beleidigte TSG-Trainer Julian Nagelsmann wüst. Inzwischen hat er sich entschuldigt.

Borussia Mönchengladbachs Manager Max Eberl hat sich bei Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann für eine unschöne Geste und beleidigende Worte im Spiel der Fußball-Bundesliga am Samstag entschuldigt.

"Ich bin nicht frei von Fehlern. Ich habe etwas gesagt, was sich nicht gehört", sagte Eberl am Samstag nach dem 3:3 zwischen beiden Teams im Borussia-Park.

Eberl bezeichnet Nagelsmann als "kleinen Pisser"

Während der Partie hatten TV-Kameras eine Szene eingefangen, in der sich Eberl im Streitgespräch mit dem nicht im Bild erscheinenden Nagelsmann provozierend an die Nase fasst. Er hat dem Hoffenheim-Trainer damit offenbar Hochnäsigkeit vorgehalten.

Grund für die Aufregung war ein angedeuteter Kopfstoß des Hoffenheimer Verteidigers Benjamin Hübner.

In der Folge entlud sich die aufgeheizte Stimmung in einem Streitgespräch. TV-Mikrofone fingen auf, dass Eberl Nagelsmann im Zuge dessen als "kleinen Pisser" beschimpfte.

Nach dem Spiel zeigte der 44-Jährige Größe und fand besänftigende Worte."Ich habe mich entschuldigt", sagte er bei Sky. "Es tut mir leid, dass ich im Stadion auch emotional bin. Aber das Schöne ist, dass man sich danach in die Augen schaut", so Eberl. (dpa/fte)