Die Fans des FC Bayern München fiebern dem Rückspiel gegen Atlético Madrid im Halbfinale der Champions League entgegen. Sportvorstand Matthias Sammer wird wohl wegen seiner Durchblutungsstörung im Gehirn noch nicht wieder auf der Bank sitzen. Sein Vater gibt in der "Sport Bild" allerdings Entwarnung.

Vor neun Tagen gab der FC Bayern München bekannt, dass Matthias Sammer nach einer "winzigen Durchblutungsstörung des Gehirns" vorerst regenerieren wird.

Sein Vater Klaus Sammer sagt jetzt: "Ihm geht es schon wieder gut, er brauchte nur noch ein bisschen Schonzeit. Das Wichtigste war, dass es rechtzeitig erkannt wurde. Inzwischen mache ich mir keine Sorgen mehr. Aber richtig Angst hatte ich auch nicht."

Auf die Frage, ob sein Sohn nach der Rückkehr gleich wieder Vollgas geben oder sich etwas zurückhalten solle, antwortet Klaus Sammer in der "Sport Bild": "Bei ihm ist es wie früher bei mir: Entweder du machst etwas – oder du lässt es sein. Wenn du eine Sache angehst, dann mit voller Kraft. Es gibt genügend Menschen, die sich durchs Leben schlängeln. So ist weder Matthias noch ich."

Matthias Sammer selbst ließ bereits über den Verein mitteilen: "Es gibt keine Einschränkungen für mich und die Ärzte haben versichert, dass ich vollständig auskuriert und wieder hergestellt werde."

Vergangenen Donnerstag wurde Sammer schon wieder beim Mittagessen im In-Italiener "H'ugo's" in der Münchner Innenstadt gesehen. Vater Klaus sagt: "Er muss noch ein paar Tage Ruhe haben, dann kann er wieder voll einsteigen. Bei ihm muss man sich keine Gedanken machen. Er lebt bewusst, raucht nicht, trinkt nur ganz wenig." (men)