Der HSV kämpft um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Kurios: Dank einer Vertragsklausel würde Ex-Trainer Markus Gisdol von einem Nichtabstieg profitieren.

Bernd Hollerbach soll den HSV aus dem Abstiegsschlamassel befreien. Doch auch sein Trainer-Vorgänger Markus Gisdol wird seinem Ex-Klub weiterhin die Daumen drücken. Grund dafür ist laut "Sport Bild" auch eine ganz spezielle Vertragsklausel.

Markus Gisdol verdient am Klassenerhalt mit

Sollte der HSV am Saisonende den Klassenerhalt schaffen, würde sich das Gehalt des weiter unter Vertrag stehenden Gisdol erhöhen. Der beurlaubte Ex-Trainer verdient laut "Sport Bild" 150.000 Euro im Monat. Im Falle des Klassenerhalts bekäme er in der kommenden Saison dann 170.000 Euro, bei einem Abstieg wären es nur noch 75.000 Euro.

Allerdings gelte diese Regelung nur für ein Jahr, da Gisdols Vertrag 2019 endet. Solange muss der HSV sein Gehalt weiterzahlen, das bisher keine Abfindungsvereinbarung getroffen wurde. Gisdols Vertrag wurde erst im vergangenen März verlängert.

Der Tabellenvorletzte hatte Gisdol am Sonntag nach der 0:2-Niederlage gegen Schlusslicht 1. FC Köln beurlaubt. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. (ms)