Dass Manuel Neuer ein harter Kerl ist, war eigentlich schon länger klar. Was der Torhüter des FC Bayern nun im Interview mit der "Sport Bild" über seine Verletzung im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid erzählt, ist allerdings wirklich Wahnsinn.

Es war ein bitterer Tag im April 2017 für den FC Bayern. Der deutsche Rekordmeister war im Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid ausgeschieden und nur wenig später kam auch schon die Meldung, Manuel Neuer habe sich in eben jenem Spiel gegen die "Königlichen" schwer verletzt.

Sein rechter Fuß war gebrochen. Ein Wahnsinn, wenn man sich vorstellt, dass Manuel Neuer tatsächlich noch mehrere Minuten gegen Real auf dem Platz stand.

Nun hat sich Neuer erstmals selbst zu der Situation geäußert.

Neuer: "Eine Wahnsinns-Situation"

"Es gab noch kurz Hektik auf der Bank, weil ich raus wollte, aber wir schon dreimal gewechselt hatten", erzählt er in der "Sport Bild".

"In meinem Hinterkopf war irgendwo die Regel, dass es in der Verlängerung eine zusätzliche Auswechslung gibt. Das war aber blöderweise nur im DFB-Pokal, nicht in der Champions League."

Neuer biss auf die Zähne: "So musste ich weiterspielen, obwohl ich eigentlich nicht mehr auftreten konnte. Ich habe sogar noch einige Rückpässe der Kollegen bekommen. Das war schon eine Wahnsinns-Situation, denn ich hatte schon einmal die gleiche Verletzung rechts, und mir war sofort klar, dass der Fuß gebrochen ist."

Wenn man bedenkt, dass sich die meisten Menschen mit einem gebrochenen Fuß vermutlich direkt vom Feld hätten tragen lassen, muss man vor Neuer wirklich den Hut ziehen.

Er ist eben ein richtig harter Kerl. (ska)