Bundesliga Live-Ticker – VfB Stuttgart vs. Bor. Mönchengladbach

90.

Fazit:
Der VfB Stuttgart schlägt Borussia Mönchengladbach am letzten Bundesligaspieltag mit 4:0 und feiert mit historischen 73 Punkten dank später Schützenhilfe die Vizemeisterschaft. Nach ihrer auf einem Doppelpack Guirassys (23., 31.) beruhenden, hochverdienten 2:0-Pausenführung hatten es die Schwaben mit einer zunächst engagierteren Elf vom Niederrhein zu tun, die sich durch Pléa eine schnelle Großchance ausließ (47.). Die Hoeneß-Truppe übernahm etwa ab Minute 55 wieder die Kontrolle und erarbeitete sich bei abnehmender Spielintensität durch einen Distanzschuss Undavs eine gute Gelegenheit zum Ausbau des Vorteils (61.). In der letzten halben Stunde spielte der VfB zwar nur noch mit angezogener Handbremse, konnten die Höhe ihres 23. Saisonsieges aber noch verdoppeln: So trafen die eingewechselten Jeong (75.) und Silas (83.). Die Pflichtspielsaison beginnt am 16. August mit der 1. Runde des DFB-Pokals. Die Bundesligasaison 2024/2025 startet am 23. August. Einen schönen Abend noch!

90.

Spielende

90.

Gelbe Karte für Deniz Undav (VfB Stuttgart)
Das hat der Nationalspieler doch gar nicht nötig: Undav will einen Strafstoß mit einer Schwalbe schinden. Schiedsrichter Daniel Schlager fällt auf diese nicht herein und zeigt die Gelbe Karte.

90.

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
Der Nachschlag in Bad Cannstatt soll 120 Sekunden betragen.

89.

Gelbe Karte für Patrick Herrmann (Bor. Mönchengladbach)
Auf den letzten Metern seiner Karriere holt sich Herrmann noch eine Gelbe Karte für ein hartes Einsteigen gegen Mittelstädt ab.

89.

In Sinsheim überschlagen sich die Ereignisse: Die Bayern liegen mit 2:4 hinten. Stuttgart wird das Spieljahr nicht nur mit historischen 73 Punkten, sondern als Tabellenzweiter beenden.

88.

Stuttgart ist der Vizemeisterschaft ganze nahe, denn Hoffenheim hat soeben das 3:2 gegen die Bayern erzielt. Die Nachricht sickert ganz schnell durch; das ganze Stadion bis auf den Gästeblock ist euphorisiert.

86.

Guirassy beendet diese grandiose Saison mit 28 Treffern und darf sich alleine feiern lassen. Haraguchi betritt den Rasen für die letzten Momente.

85.

Spielerwechsel bei VfB Stuttgart
Genki Haraguchi kommt für Serhou Guirassy

83.

Tooor für VfB Stuttgart, 4:0 durch Silas Katompa Mvumpa
Stuttgart hat noch nicht genug! Der Kongolese nimmt in der halbrechten Spur an Fahrt auf, lässt gleich drei Grüne stehen. Im Sechzehner ist er eigentlich schon durch Chiarodia abgelaufen, als er den Ball aus spitzem Winkel und acht Metern humorlos mit rechts in den nahen Winkel knallt.

82.

Herrmann will's noch einmal wissen! Nach Fukuds gewonnenem Kopfballduell zieht der Mönchengladbacher mit der sieben auf dem Rücken aus mittigen 20 Metern mit dem rechten Spann ab. Der Ball rauscht recht klar links am Ziel vorbei.

81.

Ito holt sich noch seinen verdienten Einzelapplaus ab und macht Platz für Rouault. Bei den Fohlen kommen Herrmann, der sein letztes Bundesligaspiel bestreitet, Fukuda und Chiarodia für Netz, Koné und Jordan.

80.

Spielerwechsel bei VfB Stuttgart
Anthony Rouault kommt für Hiroki Itō

79.

Spielerwechsel bei Bor. Mönchengladbach
Fabio Chiarodia kommt für Jordan Siebatcheu

79.

Spielerwechsel bei Bor. Mönchengladbach
Shio Fukuda kommt für Manu Koné

79.

Spielerwechsel bei Bor. Mönchengladbach
Patrick Herrmann kommt für Luca Netz

78.

Mönchengladbach holt sich also doch noch eine Packung zum Saisonabschluss ab. Tabellarisch hat die wahrscheinliche Niederlage anscheinend Konsequenzen, denn Mainz liegt in Wolfsburg mittlerweile mit 2:1 vorne, womit die Fohlen auf Rang 14 abrutschen.

75.

Tooor für VfB Stuttgart, 3:0 durch Woo-yeong Jeong
Das Traumduo vom Heimsieg gen die Bayern glänzt auch heute! Undav setzt sich auf rechts gegen Reitz und Ullrich durch, bevor er Silas an die Grundlinie schickt. Der spielt flach nach innen. Nachdem Guirassy verpasst hat, vollendet der blanke Jeong aus sieben Metern in die flache linke Ecke.

74.

Jeong zieht vor dem Sechzehner von halblinks nach innen und visiert aus 19 Metern die kurze Ecke an. Der satte, halbhohe Schuss raucht nicht weit am Gästekasten vorbei; Omlin wäre aber wohl zur Stelle gewesen.

73.

Vor Anbruch der Schlussphase hat die Partie in Bad Cannstatt nur noch den Charakter eines freundschaftlichen Vergleichs in der Sommervorbereitung. Hier will sich niemand mehr so kurz vor der EM bzw. dem Urlaub noch verletzen.

70.

Es gibt hoffnungsvolle Nachrichten für den VfB aus Sinsheim, denn dort hat die TSG soeben gegen die Bayern ausgeglichen. Damit ist Stuttgart nur noch ein weiteres Gegentor des Rekordmeisters von der Vizemeisterschaft entfernt.

67.

Gerardo Seoane schickt mit Ullrich und Čvančara seine ersten beiden Joker ins Rennen. Pléa und N'Goumou verabschieden sich in den vorzeitigen Feierabend.

66.

Spielerwechsel bei Bor. Mönchengladbach
Tomáš Čvančara kommt für Nathan N'Goumou

66.

Spielerwechsel bei Bor. Mönchengladbach
Lukas Ullrich kommt für Alassane Pléa

66.

N'Goumou auf Jordan! Der Franzose flankt von der rechten Strafraumseite halbhoch nach innen. Jordan bringt zwar aus zentralen zehn Metern einen Seitfallzieher zustande, befördert den Ball aber in den Oberrang.

65.

Pléa wird im Mittelfeld durch Reitz bedient. Er orientiert sich sofort nach vorne und steil flach in das Zentrum in Jordans Lauf. Für den Leihspieler von Union Berlin, dessen Zukunft noch ungeklärt ist, ist das Anspiel zu steil geraten.

64.

Die Bayern halten in Sinsheim weiterhin das bereits seit der 8. Minute bestehende 2:1. Nur im Falle einer Niederlage des Rekordmeisters würde der VfB mit einem Sieg noch auf Rang zwei vorrücken.

61.

Undav findet erneut seinen Meister in Omlin! Der Leihspieler aus Brighton erobert den Ball im offensiven Zentrum gegen Weigl und packt aus 21 Metern mit dem rechten Innenrist einen Aufsetzer aus, der für die linke Ecke bestimmt ist. Omlin taucht ab und rettet mit den Fingerspitzen der rechten Hand.

58.

Sebastian Hoeneß nimmt erste personelle Anpassungen vor. Er schickt Karazor, Führich und Leweling ins vorzeitige Saisonende. Jeong, Silas und Stenzel dürfen sich ab sofort präsentieren.

57.

Spielerwechsel bei VfB Stuttgart
Pascal Stenzel kommt für Jamie Leweling

57.

Spielerwechsel bei VfB Stuttgart
Silas Katompa Mvumpa kommt für Chris Führich

57.

Spielerwechsel bei VfB Stuttgart
Woo-yeong Jeong kommt für Atakan Karazor

56.

Gelbe Karte für Marvin Friedrich (Bor. Mönchengladbach)
Friedrich ist Undav von hinten in die Beine gestiegen. Er kassiert die erste Gelbe Karte des Nachmittags. Es ist auch seine Premierenverwarnung in dieser Saison.

55.

Die Schwaben lassen es nach dem Seitenwechsel bisher etwas ruhiger angehen. Sie nehmen aber wieder an Fahrt auf. Vor allem Guirassy ist noch hochmotiviert; er hat die 30-Tore-Marke noch im Blick. Um diese zu erreichen, muss er zwei weitere Male netzen.

53.

Nach eigener Eroberung gegen Millot treibt Reitz den Ball über die halbrechte Spur nach vorne und zieht aus vollem Lauf und 20 Metern mit rechts ab. Der noch durch Mittelstädt abgefälschte Schuss ist leichte Beute für Nübel.

50.

Weder Sebastian Hoeneß noch Gerardo Seoane haben in der Pause personelle Änderungen vorgenommen.

47.

Pléa hat das 2:1 auf dem Fuß! Koné setzt seinen Landsmann mit einem Steilpass in die halbrechte Spur in Szene. Der Franzose hat im Sechzehner zwar Anton vor sich, spitzelt den Ball aber an diesem vorbei auf die halblinke Ecke. Nübel rettet mit dem rechten Fuß.

46.

Weiter geht's mit der letzten Dreiviertelstunde dieser Saison in Bad Cannstatt! Im Kampf um die Punkte 71, 72 und 73 benötigte der VfB eine Anlaufzeit, war dann für in der Defensive einmal mehr schwerfällige Fohlen kaum noch aufzuhalten. Nach dem zweiten Treffer hat sich Stuttgart in einen Rausch gespielt und hat einen noch viel deutlicheren Vorsprung nur knapp verpasst. Während der eigene 23. Saisonsieg fast schon sicher zu sein scheint, hoffen die Brustringträger noch auf eine Niederlage der zur Pause mit 2:1 in Sinsheim führenden Bayern, um auch noch die Vizemeisterschaft feiern zu können.

46.

Anpfiff 2. Halbzeit

45.

Halbzeitfazit:
Der VfB Stuttgart führt zur Pause des saisonabschließenden Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0. In einer ausgeglichenen Anfangsphase verzeichneten die Fohlen durch Pléa eine erste Annäherung (7.); wenig später prüfte auf der Gegenseite Anton Omlin (9.). Der Tabellendritte war in der Folge zielstrebiger und kam durch Mittelstädts Schuss aus spitzem Winkel (13.) sowie Undavs Strafraumschlenzer (22.), die Omlin parierte, zu hochwertigen Abschlüssen, ehe er sich durch einen Kopfball Guirassy in der 23. Minute mit der Führung belohnte. Gegen nun teilweise vogelwild verteidigende Gäste legte die Hoeneß-Auswahl schnell nach; Guirassy netzte nach wunderbarer Drehung mit einem überlegten Schuss (31.). Sie hätte das Ergebnis daraufhin weiter in die Höhe schrauben können: Leweling (36.) und Guirassy (43.) scheiterten jeweils an der Unterkante der Latte; Undav zwang Omlin zu einer Flugeinlage (39.). Auf der Gegenseite fanden Weigl und N'Goumou innerhalb weniger Momente ihren Meister in Nübel (42.). Bis gleich!

45.

Ende 1. Halbzeit

45.

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1
Der Nachschlag in Durchgang eins soll 60 Sekunden betragen.

43.

Guirassy schrammt hauchdünn am Hattrick vorbei! Der Mittelstürmer wird auf links durch Führich in den Sechzehner geschickt. Bei freier Bahn schießt er aus zwölf Metern auf die obere linke Ecke und scheitert an der Unterkante der Latte.

42.

Die Fohlen beinahe mit dem Anschlusstor! Weigl dribbelt zunächst von der linken Strafraumseite nach innen und schießt aus zwölf Metern auf die rechte Ecke. Nübel ist schnell unten, wehrt aber nach vorne ab. N'Goumou will abstauben, doch Nübel lenkt den Nachschuss heldenhaft über die Latte.

39.

Undav verlangt Omlin alles ab! Der Natiionalspieler gelingt mit hohem Tempo mittig vor die letzte Linie und zieht aus vollem Lauf und 20 Metern mit dem rechten Spann ab. Der zentrale, aber flatternde Ball ist unangenehm; Omlin lenkt ihn mit der rechten Hand über die Latte.

36.

Leweling lässt den Querbalken zittern! Der gebürtige Franke packt nach Karazors Anspiel aus halbrechten 14 Metern einen satten Schuss mit dem linken Spann aus, der für die obere rechte Ecke bestimmt ist. Omlin kann nur zusehen, wie der Ball gegen die Unterkante der Latte klatscht und dann kurz vor der Linie aufsetzt.

34.

Nach ordentlichen ersten 20 Minuten droht den Fohlen eine echte Abreibung kurz vor der Sommerpause. Sie stehen mittlerweile bei 65 Gegentoren.

31.

Tooor für VfB Stuttgart, 2:0 durch Serhou Guirassy
Guirassy schnürt am letzten Spieltag einen Doppelpack! Nach einem kurzen Anspiel Karazors lässt der Ex-Kölner an der mittigen Strafraumkante Reitz mit einer schnellen Drehung aussteigen und vollendet aus 14 Metern mit dem linken Innenrist präzise in die flache rechte Ecke.

30.

... nach dessen kurzer Ausführung flankt der Franzose scharf in das Zentrum. Dort klären die Schwaben durch Karazor im ersten Anlauf.

29.

Pléa hat auf links erneut viel freien Rasen vor sich. Er bringt den Ball zwar nicht an Anton vorbei, erzwingt aber immerhin einen Eckstoß...

26.

Die Heimfans feiern Guirassy für dessen bärenstarke Saison. Derweil bricht Leweling an der rechten Strafraumlinie durch und sucht Undav per Querpass. Vor dem einschussbereiten Ex-Meppener rettet Friedrich auf Kosten einer Ecke.

23.

Tooor für VfB Stuttgart, 1:0 durch Serhou Guirassy
Guirassy bringt den VfB mit seinem 27. Saisontor in Führung! Der Mittelstürmer behauptet den Ball zunächst am Elfmeterpunkt und gibt zurück zu Millot. Der Franzose gibt im hohen Bogen an die mittige Fünferkante. Dort springt Guirassy höher als Itakura und Friedrich und vollendet per Stirn in die halbrechte Ecke.

22.

Undav nimmt Maß! Der EM-Fahrer dringt über links in den Sechzehner ein, legt den Ball rechts an Lainer vorbei und zirkelt ihn aus 14 Metern mit dem rechten Innenrist auf die lange Ecke. Gästeschlussmann Omlin hebt ab und lenkt ihn mit der linken Hand um die Stange.

19.

Die Brustringträger vermitteln den Eindruck, noch nicht voll durchzuziehen. Sie üben zwar meist die Kontrolle aus, lassen aber auch immer wieder längere Ballbesitzphasen der Gäste zu.

16.

Nach dem schnellen 2:0 haben die Bayern in Sinsheim übrigens das 2:1 kassiert. Es besteht also doch noch ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass sich der VfB mit einem eigenen Dreier die Vizemeisterschaft sichert.

13.

Mittelstädt aus spitzem Winkel! Nach einer halbhohen Verlagerung auf die linke Strafraumseite steckt Führich zu seinem Nationalmannschaftskollegen in Richtung Grundlinie durch. Der Ex-Berliner schießt aus sechs Metern flach und hart auf die kurze Ecke. Omlin wehrt mit dem rechten Fuß ab.

11.

Die Hoeneß-Auswahl verzeichnet mittlerweile Feldvorteile, doch Mönchengladbach hat durchaus seine offensiven Momente. Für die Elf vom Niederrhein geht es heute noch um Rang 13; im schlechtesten Fall landet sie auf dem 15. Platz

9.

... und auch die hat es in sich! Nach kurzer Ausführung flankt Führich an die mittige Fünferkante. Anton verlängert mit der Stirn zentral auf den Kasten. So kann Omlin zupacken.

8.

Die erste Annäherung des VfB! Undav wird im Stafraumzentrum durch einen Kurzpass Führichs bedient. Der Leihspieler aus Brighton zieht mit dem rechten Spann ab. Friedrich steht im Weg und blockt zur Ecke...

7.

Pléa gegen Nübel! Der Franzose tankt sich über das linke Strafraumeck nach innen und donnert den Ball aus gut 14 Metern mit dem linken Spann auf die halbhohe linke Ecke. Nübel lenkt den Schuss mit der rechten Hand um den Pfosten.

5.

Die Bayern sind in Hoffenheim bereits früh in Führung gegangen. Damit ist eine Vizemeisterschaft der Brustringträger gleich ein ganzes Stück unwahrscheinlicher geworden.

3.

BMG-Abwehrmann Friedrich holt sich eine frühe Ermahnung des Schiedsrichters Daniel Schlagers ab, nachdem er Guirassy im Mittelfeld von hinten auf den linken Fuß gestiegen ist.

1.

Stuttgart gegen Mönchengladbach – Durchgang eins in Bad Cannstatt ist eröffnet!

1.

Spielbeginn

Vor wenigen Augenblicken haben die 22 Akteure die Katakomben in Richtung Rasen verlassen.

Bei der Elf vom Niederrhein, die das Hinspiel Mitte Januar dank der Treffer Hacks (1., 19.) und Jordans (90.+1) mit 3:1 für sich entschied und die nur zwei ihrer bisherigen 16 Auswärtsspiele gewann, stellt Coach Gerardo Seoane nach dem 1:1-Heimremis gegen die SG Eintracht Frankfurt viermal um. Anstelle von Scally, Elvedi (beide auf der Bank), Honorat und Hack (beide verletzt) beginnen Netz, Lainer, N'Goumou und Jordan.

Auf Seiten der Schwaben, die lediglich eine ihrer bisherigen 16 Heimpartien verloren und aus deren Reihen gleich fünf Akteure für den vorläufigen deutschen EM-Kader nominiert wurden, hat Trainer Sebastian Hoeneß im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg eine personelle Änderung vorgenommen. Karazor verdrängt Stergiou auf die Bank.

Borussia Mönchengladbach gehört zu den großen Enttäuschungen der 61. Bundesligasaison, auch wenn sich die tabellarische Talfahrt der Saisons nach der Champions-League-Qualifikation 2019/2020 nur fortgesetzt hat. Die Fohlen haben ihre 17. aufeinanderfolgende Spielzeit in der Eliteklasse erst seit letztem Samstag sicher; ausgerechnet der Last-Minute-Sieg des Lokalrivalen 1. FC Köln gegen den 1. FC Union Berlin verhinderte in Verbindung mit dem eigenen 1:1-Heimunentschieden gegen die SG Eintracht Frankfurt für ein großes Zittern an diesem 34. Spieltag. Nach Adi Hütter und Daniel Farke hat sich die negative Entwicklung auch unter Gerardo Seoane fortgesetzt – in der Hennes-Weisweiler-Allee scheinen die Probleme tiefer zu liegen.

Der VfB Stuttgart befindet sich am Ende einer Saison, die sich die kühnsten Optimisten an deren Anfang im vergangenen August nicht erträumt haben. Nach dem erst in der Relegation abgewendeten Absturz in das nationale Fußball-Unterhaus haben die Brustringträger so viele Siege eingefahren wie nie zuvor (bisher 22), die Punkteanzahl der Spielzeit des letzten Meisterschaftsgewinns 2006/2007 bereits eingestellt und sich auf souveräne Art und Weise erstmals seit 14 Jahren für die Champions League qualifiziert. Heute gibt es noch die Möglichkeit zu einer Steigerung: Bei einer parallelen Niederlagen des FC Bayern München bei der TSG 1899 Hoffenheim würde der VfB Stuttgart mit einem eigenen Sieg den dritten Bundesligavizetitel nach 1979 und 2003 feiern.

Ein herzliches Willkommen zum letzten Bundesligaspieltag der Saison 2023/2024! Der VfB Stuttgart darf noch auf Vizemeisterschaft schielen. Dazu ist ein Heimsieg gegen die erst seit dem 33. Spieltag vor der Relegation geretteten Borussia aus Mönchengladbach sowie parallele Schützenhilfe nötig. Der Anstoß in der MHPArena soll um 15:30 Uhr erfolgen.

In Kooperation mit Sport.de