Beim FC Bayern München brennt nach der Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach der Baum. Am sechsten Spieltag der Bundesliga weist der Rekordmeister vier sieglose Pflichtspiele in Serie auf. Der neue Trainer Niko Kovac weiß, was die Stunde geschlagen hat.

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Trainer Niko Kovac geht nach dem sportlichen Tiefpunkt des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach realistisch mit der eigenen Situation um.

Nicht nur die CSU liegt in Bayern am Boden: Der führende Fußballverein der Stadt, zudem der beste in Deutschland, tritt als solcher seit Wochen nicht auf. Gegen Gladbach erreicht die Krise einen vorläufigen Höhepunkt.

Kovac weiß nicht, was die Bosse machen

Er könne die Frage nicht beantworten, ob die Münchner Bosse nach dem 0:3 und dem Sturz auf Platz fünf in der Fußball-Bundesliga nervös werden könnten und ob er sich Sorgen mache, dass auch sein Job in Gefahr geraten könnte.

"Ich kenne die Mechanismen im Fußball und in der Bundesliga. Ich weiß, dass die Zeit bei Bayern München anders läuft", sagte der 46 Jahre alte Kovac am Samstagabend in der Pressekonferenz nach dem vierten erfolglosen Pflichtspiel des deutschen Rekordmeisters.

Nicht alles unter Kovac war bisher schlecht

Der Kroate verwies jedoch auch auf die sieben Pflichtspielsiege zu Saisonbeginn. "Wir haben gezeigt, dass wir es besser können. Das werden wir auch wieder tun. Und ich werde meinen Teil dazu beitragen", sagte Kovac.

Die Bayern gastieren nach der anstehenden Länderspielpause auswärts beim VfL Wolfsburg. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß hatten Kovac nach den Anfangserfolgen in den höchsten Tönen für seine Arbeit gelobt.  © dpa