Was machen denn Mario Götze und Jerome Boateng, die Selfie-Könige des FC Bayern München, jetzt? Für sie ist der neue Sponsorenvertrag des Rekordmeisters mit Gigaset eine Hiobsbotschaft. Denn der FCB verbietet ab sofort iPhones und Handys von Samsung auf dem Trainingsgelände.

"Was Gigaset und den FC Bayern München verbindet, ist die absolute Leidenschaft für Leistung und Qualität", erklärte Karl-Heinz Rummenigge, als der FC Bayern München am Donnerstag Gigaset als neuen Platinum-Partner im Segment Smartphones, Tablets und Wearables vorstellt. Viel mehr verbindet den deutschen Rekordmeister und die frühere Siemenstochter aber auch nicht. Immerhin hat der FCB nach "Forbes"-Angaben einen Unternehmenswert von 2,35 Milliarden Dollar. Gigaset hingegen ist nicht mal 100 Millionen Euro wert. Aber das sei mal dahin gestellt.

ManUtd will den bayerischen "Gaudiburschen" - Guardiola pokert.

Die Partnerschaft hat nämlich vor allem für die Spieler weitreichende Konsequenzen: Denn ab sofort sind iPhones, Samsung-Handys und Smartphones anderer Hersteller vom Trainingsgelände und den Pressekonferenz verbannt. Das heißt: Die Selfie-Könige des FC Bayern dürfen ihre Schnappschüsse ab sofort nur noch mit Gigaset-Smartphones machen. "Die Spieler werden alle mit Gigaset-Smartphones telefonieren", bestätigte Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der "Welt".

Einziges Problem: Die ersten Gigaset-Smartphones sollen erst Ende des Jahres auf den Markt kommen. Vielleicht bekommen die Spieler also noch eine kleine Galgenfrist.

(ska)