Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic würde im Fall der Fälle definitiv nicht unter Oliver Kahn arbeiten, sagte der 42-Jährige in einem Interview. Kahn gilt als möglicher Nachfolger von FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

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Unmittelbar vor dem Bundesliga-Rückrundenauftakt am Freitag gegen 1899 Hoffenheim (20:30 Uhr) kracht es beim FC Bayern. Im Mittelpunkt: Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Dieser sagte im Interview mit der "SPORT BILD": "Wenn sich die Verantwortlichen für einen anderen Sport-Vorstand als mich entscheiden, bin ich nicht mehr der richtige Sportdirektor."

Heißt: Die Konstellation Oliver Kahn/Salihamidzic kann es wohl nur geben, wenn Kahn direkt Klub-Boss wird. Sollte Kahn aber Sport-Vorstand werden, war's das für "Brazzo". Salihamidzic deutlich: "Ich werde keinen anderen Sport-Vorstand akzeptieren."

Und weiter: "Ich habe zu Oliver ein wirklich gutes und klares Verhältnis. Aber ich habe auch eine klare Haltung zu meiner Aufgabe beim FC Bayern, zu meinen Kompetenzen, zu meiner Arbeit. Die Vereinsverantwortlichen kennen meine Haltung."

Über Kahn wird im Februar gesprochen

Oliver Kahn gilt als möglicher Nachfolger von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte den Ex-Bayern-Torwart auf der Jahreshauptversammlung im vergangenen November ins Spiel gebracht.

"Ich kann Ihnen versichern, dass der Name Oliver Kahn in unseren Überlegungen eine Rolle spielt", sagte Hoeneß.

Der von ihm angeführte Aufsichtsrat werde sich mit dem Thema bei seiner Sitzung im Februar 2019 beschäftigen, kündigte der 67-Jährige an.

Ohnehin haben die Bayern noch Zeit, einen Rummenigge-Nachfolger zu finden. Der Vertrag des 63-Jährigen war erst vor Kurzem bis zum 31. Dezember 2021 verlängert worden.

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