Borussia Dortmunds Neuzugang Marius Wolf kommt es teuer zu stehen, ein bestehendes Fahrverbot ignoriert zu haben. Die Polizei stoppte Wolf, damals noch in Diensten von Eintracht Frankfurt, in dessen Wagen auf der Autobahn.

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Marius Wolf und Marco Reus spielen seit Sommer 2018 gemeinsam für Borussia Dortmund. Seit dem Frühjahr 2019 haben sie zudem die Gemeinsamkeit, am Steuer ihres Autos eine Straftat begangen zu haben.

Marco Reus zahlte 540.000 Euro Geldstrafe

Bei Reus liegt sie bereits einige Zeit zurück. Der Nationalspieler war jahrelang ohne Führerschein unterwegs gewesen. Im Dezember 2014 flog der Nationalspieler auf. Er musste insgesamt 540.000 Euro Strafe zahlen und die Führerscheinprüfung ablegen.

Wolf ignorierte noch während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt ein existierendes Fahrverbot. Die Polizei stoppte den damals 22-Jährigen Ende März 2018 auf der Autobahn A3 auf Höhe des unterfränkischen Kitzingen.

Das ortsansässige Amtsgericht erneuerte das Fahrverbot für Wolf und legte es auf zwei Monate fest. Hinzu kommen 200.000 Euro Geldstrafe gegen Wolf.

Marius Wolf hat eine Straftat begangen

H. Müller, Direktorin des Amtsgerichts, erklärte gegenüber unserer Redaktion den Sachverhalt: "Hierbei handelt es sich um keine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat, deren Strafrahmen von Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr reicht."

Die Höhe der gegen Wolf verhängten Strafzahlung berechnet sich aus dessen geschätztem Netto-Verdienst: "Herr Wolf wurde wegen vorsätzlichen Fahrens trotz Fahrverbots gem. § 21 Abs. 1 Nr. 1 StVG zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 6.666 Euro verurteilt", informierte Frau H. Müller.

2014 waren es im Fall von Reus 90 Tagessätze zu je 6.000 Euro gewesen.

Mit Material der dpa
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