Zauberfußball oder respektlos? Douglas Costas frecher Überkopflupfer im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen wurde heiß diskutiert - vor allem, weil ihm der Trick einen Rüffel von Arjen Robben einhandelte. Nun äußert sich der Zugang des FC Bayern München erstmals selbst.

"Er muss aufpassen", hatte Arjen Robben nach dem Spiel des FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen seinen Neu-Kollegen Douglas Costa gewarnt. "Viele Tricks sind schön, aber gehören in den Zirkus. Man darf nicht vergessen, dass man dem Gegner auch beim Stand von 3:0 Respekt zollen sollte". Ein Rüffel, der heiß diskutiert wurde. Nun hat sich Douglas Costas am Rande des Trainingslagers der brasilianischen Nationalmannschaft selbst geäußert.

"Es wird viel darüber geredet, was ich mit Robben nach dem Spiel besprochen habe. Er hat mir gesagt, dass er die Qualität der brasilianischen Fußballer kennt, hat mir aber auch geraten, mit solchen Tricks im deutschen Fußball vorsichtig zu sein, da die Zuschauer und die gegnerischen Spieler in der Bundesliga so etwas nicht mögen", erklärte der 24-Jährige.

Künftige Gegner des Brasilianers seien jedoch gewarnt, denn Costa will sich seinen Zauberfußball partout nicht ausreden lassen. "Ich habe ihm (Robben, Anm. d. Red.) gedankt und geantwortet, dass ich es wieder machen werde, wenn ich die erneute Chance auf so eine Aktion habe. Ich denke, das ist ein Teil des brasilianischen Fußballs". Die Fans des FC Bayern München dürfte das freuen.

(ska)