Liebe Top-Klubs und Groß-Geldausgeber Europas, jetzt heißt es warm anziehen! Der Finanzvorstand des FC Bayern München, Jan-Christian Dreesen spricht im "kicker" über den finanziellen Spielraum des Rekordmeisters. Und macht klar, dass man in München durchaus auch finanziell mit den Big Players mithalten kann.

"Ja, wir können 100 Millionen Euro für einen Spieler zahlen", sagt Jan-Christian Dreesen, der Finanzvorstand des FC Bayern München, in der aktuellen Ausgabe des "kicker". Damit ist endgültig klar, dass sich der FCB nicht vor Topklubs wie Real Madrid oder dem FC Chelsea, die immer wieder gefühlte Phantasiesummen für Spieler ausgeben, verstecken muss. Klar ist aber auch, dass der FC Bayer "nicht auf Teufel komm raus die teuersten Spieler holen (will). Die Spieler müssen passen", erklärt Dreesen weiter.

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte der FCB seinen Umsatz auf 530 Millionen Euro. Die vier Haupt-Einnahmequellen sind laut Dreesen "TV-Rechte, Ticketerlöse, Merchandising und Sponsoring". Einnahmen aus Spielerverkäufen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. "Transfererlöse planen wir nie, wir sehen uns als Käuferverein", erklärt der Finanzvorstand.

Eine große Chance sieht Dreesen in China: "Wenn bei unserem Spiel der Klub-WM 2013 gegen Guangzhou über 100 Millionen Chinesen zugeschaut haben und davon ein Prozent eine Bayern-Kappe kauft, haben wir noch ein Wahnsinns-Potenzial und können uns so positionieren, dass wir wettbewerbsfähig bleiben."

(ska)