Arjen Robben hat seinen Abschied vom FC Bayern München bereits verkündet. Auch Franck Ribéry wird das Trikot des Rekordmeisters im kommenden Sommer wohl ablegen. Dies bestätigt Sportdirektor Hasan Salihamidzic - und verrät, was die Bayern planen.

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Arjen Robben und Franck Ribéry haben sich in München im vergangenen Jahrzehnt Kult-Status erspielt. Ihre schnellen Dribblings über die Flügel sind legendär. Geliebt von den eigenen Fans, gefürchtet beim Gegner.

Arjen Robben hat Abschied vom FC Bayern bestätigt

Ab der kommenden Saison aber müssen sich die Bayern-Anhänger umstellen. Robben hat bereits verkündet, sich nach zehn Jahren von der Isar zu verabschieden. Eventuell beendet der 34-Jährige seine Laufbahn sogar.

Ribéry, ein Jahr älter als Robben und zwei Jahre länger in Diensten des FC Bayern, soll bleiben - aber nicht als Spieler.

"Wir können da immer über alles reden", sagte Hasan Salihamidzic vor dem Abflug der Mannschaft zum Champions-League-Duell bei Ajax Amsterdam. "Er hat eine Ära geprägt im Verein, ist ein großer, verdienter Spieler - genau wie Arjen Robben."

Salihamidzic widerspricht Hoeneß nicht

Uli Hoeneß hatte vor anderthalb Wochen bei einem Treffen mit Fans die Zukunft Robbens und Ribérys thematisiert. Robben bestätigte seinen nahenden Abschied noch am selben Tag.

Das hat Ribéry zwar noch nicht getan. Doch Salihamidzic unterstrich Hoeneß' Hinweis, auch Ribéry stünde vor seinen letzten Monaten als Spieler bei den Roten: "Der Präsident hat davon gesprochen. Ich denke, so wird es auch sein." Es sei "ein Jahr der Veränderungen" beim FC Bayern.

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Die Ausraster von Franck Ribéry beim FC Bayern

Manche Spieler lernen mit den Jahren, ihre Emotionen zu unterdrücken. Nicht so Franck Ribéry: Dem Franzose vom FC Bayern rutscht immer wieder die Hand oder auch der Ellbogen aus. Zuletzt soll er gegenüber einem TV-Experten handgreiflich geworden sein. Wir blicken zurück auf seine denkwürdigsten Ausraster.