• Dem FC Augsburg ist beim VfL Bochum ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelungen.
  • Der VfL verpasst damit den vorzeitigen Klassenerhalt.
  • Andre Hahn und Michael Gregoritsch sorgen für die Treffer.

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Der FC Augsburg hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein starkes Zeichen gesetzt und den VfL Bochum um die Feier zum frühzeitigen Klassenverbleib gebracht. Der Tabellen-14. setzte sich am Sonntag beim unmittelbaren Konkurrenten mit 2:0 (2:0) durch und konnte mit nun 35 Punkten bis auf einen Punkt an die Revierelf heranrücken. Die Bochumer blieben auch im dritten Heimspiel nacheinander sieglos und sind ebenfalls noch nicht gesichert. Vor 23 000 Zuschauern im Ruhrstadion erzielten Andre Hahn (15. Minute) und Michael Gregoritsch (43./Foulelfmeter) die Treffer für die Gäste, die sich den Sieg mit einer erstligareifen Vorstellung verdienten.

VfL-Trainer Thomas Reis, der die Partie nach seiner Roten Karte beim Spiel in Freiburg nur von der Tribüne verfolgen durfte, aber die Ansprache an die Mannschaft vor 15.00 Uhr noch halten konnte, hatte sein Team gleich auf vier Positionen verändert und Simon Zoller wieder in die Startelf berufen. Der 30-Jährige hat nach siebenmonatiger Pause wegen eines Kreuzbandrisses erst zwei Kurzeinsätze und sollte die Bochumer Offensive beleben. "Macht den Sack zu - Auf zum Klassenerhalt" forderten die VfL-Fans auf einem großen Spruchband in der Kurve.

Bochum beginnt druckvoll, doch gerät früh in Rückstand

Bochums Trainer, der auf der Bank von seinem Assistenten Markus Gellhaus vertreten wurde, sah eine durchaus druckvoll beginnende Heimmannschaft, die jedoch schon nach 15 Minuten durch einen individuellen Fehler in Rückstand geriet. Einen verhängnisvollen Fehler von Maxim Leitsch nutzte Hahn, der den Ball zum 1:0 für die Gäste über Torhüter Manuel Riemann lupfte. Kurz darauf hatte Augsburgs zweitbester Torschütze sogar die Chance zum 2:0, vergab aber nach Flanke von Ruben Vargas knapp.

FCA-Trainer Markus Weinzierl hatte von seinem Team nach der enttäuschenden Niederlage gegen Hertha BSC eine Reaktion gefordert und dafür mit Daniel Caligiuri und Ruben Vargas vor allem die Außenpositionen verstärkt. Die Abwehrreihe um Kapitän Jeffrey Gouweleeuw stand kompakt und sicher. Zudem nutzte Gregoritsch kurz vor der Pause die Chance, einen zweifelhaften Foulelfmeter zum 2:0 zu verwandeln. Bruno Soares soll Caligiuri zuvor im Strafraum gefoult haben.

Die Gastgeber versuchten mit einem sehr offensiven Dreier-Wechsel, die Wende einzuleiten. Sebastian Polter, Jürgen Locadia und Danny Blum sollten noch einmal für Schwung sorgen. Doch in der am Ende recht zerfahrenen Partie fanden die Gastgeber nicht mehr zu ihrem Rhythmus. Die beste Chance vergab Eduard Löwen mit einem direkten Freistoß, den Rafal Gikiewicz glänzend parierte (78.).  © dpa

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