Daniel Baier steht weiterer Ärger ins Haus. Nachdem der Mittelfeld-Regisseur des FC Augsburg beim Sieg seines Teams gegen RB Leipzig durch eine obszöne Geste für einen Skandal gesorgt hatte, ermittelt nun der DFB. Derweil hat sich der Augsburger für seine Aktion entschuldigt.

Ralph Hasenhüttl wird es mit Befriedigung zur Kenntnis nehmen: Der DFB hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Augsburger Daniel Baier eingeleitet. Zuvor hatte der "kicker" darüber berichtet.

Baier hatte beim Sieg des FC Augsburg gegen RB Leipzig mit einer obszönen Handbewegung in Richtung Hasenhüttl für Ärger gesorgt.

Der FCA-Profi hatte unmittelbar nach dem Spiel versucht, die Geste mit "Emotionen" zu rechtfertigen. Am Mittwoch schließlich sagte er per Instagram sorry: Er habe "in der letzten Nacht kein Auge zugetan" und sich viele Gedanken gemacht:

Nach dem gestrigen Spiel habe ich in der letzten Nacht kein Auge zugetan, mir auch die Zusammenfassungen unseres Spiels angesehen und mir viele Gedanken gemacht. Dabei bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in einer Szene meiner Vorbildfunktion als Kapitän des FCA nicht gerecht geworden bin. Aus der Emotion heraus habe ich mich zu einer Geste hinreißen lassen, von der ich selbst nicht weiß, wie ich dazu komme. Dafür entschuldige ich mich bei all denjenigen, die dies als Beleidigung aufgefasst haben. Ich habe mich heute vor dem Training auch bei unserer Mannschaft entschuldigt, weil nun meine sinnlose Geste die tolle Leistung der Mannschaft in den Hintergrund rücken lässt. Ich hoffe, dass auch die Verantwortlichen von RB Leipzig nach einer Nacht anders denken, nachdem ich bereits auf dem Platz und auch später in der Leipziger Kabine versucht habe, mich zu entschuldigen und das Missverständnis aus der Welt zu räumen. Liebe Grüße Daniel

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Sein Manager Stefan Reuter hatte sich zuvor bemüht, die Wogen zu glätten: "So wie ich die Szene wahrgenommen habe, wird es auch nicht ganz einwandfrei gewesen sein, was Hasenhüttl da von sich gegeben hatte", sagte Reuter dem "kicker". "Deshalb sollte man die Szene vergessen. Es waren Emotionen im Spiel, damit ist das Thema erledigt."

Eine Empfehlung, der der DFB nicht Folge leisten wird. (ska)

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