Bundesliga: Die heftigsten Prügeleien

Bereits vor den Bayern-Profis Robert Lewandowski und Kingsley Coman ließen einige Bundesliga-Profis die Fäuste fliegen. Wir haben die heftigsten Prügeleien in einer Galerie aufgeführt.

Beim Supercup-Finale 1987 schlägt Uli Stein, Torhüter beim HSV, dem Bayern-Stürmer Jürgen Wegmann die Faust ins Gesicht. Daraufhin muss Stein den Verein verlassen, er wechselt nach Frankfurt. Stein sagt dazu: "Ich habe im Nachhinein gesagt, dass das für mich der goldene Faustschlag war. Wir waren nicht so erfolgreich wie der HSV, aber meine Karriere und Persönlichkeit haben sich in Frankfurt positiv entwickelt."
Der 28. Bundesliga-Spieltag der Saison 2015/2016: Frankfurt-Profi David Abraham (weißes Trikot) und Bayerns Robert Lewandowski geraten nach Abrahams Körpereinsatz gegen Bayerns Nummer neun aneinander. Es entsteht ein wildes Handgemenge, Abraham schubst Lewandowski, dieser täuscht an, Abraham den Ball ins Gesicht zu werfen, sie stehen Kopf an Kopf, doch die Hände landen nicht im Gesicht des Gegners. Auch wenn die Auseinandersetzung nicht in die Kategorie "Prügelei" passt, ist sie eine Erwähnung wert. Denn Lewandowski fällt in dieser Hinsicht nicht das erste Mal negativ auf.
Schlägerei beim Hamburger SV - und Tolgay Arslan (rechts) ist der Verlierer: In der Saison 2012/2013 kommt es zur Prügelei mit den Teamkollegen Slobodan Rajkovic und Heu-Minh Son. Arslan erleidet eine Platzwunde und muss behandelt werden. Für Rajkovic ist die Trainingseinheit beendet, er wird suspendiert.
Die Bayern-Profis Jens Jeremies (links) und Samuel Kuffour verstehen sich, so scheint es, richtig gut, doch...
... in der Saison 2001/2002 kommt es zur Schlägerei zwischen den Beiden - und Mitspieler Thorsten Fink ist der Leidtragende. Fink war beim Streit zwischen Kuffour und Jeremies eingeschritten und hatte sich dabei ein blaues Auge von Kuffour geholt. Der Verein hatte daraufhin gegen Kuffour eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verhängt.
Im Training der Bayern knallt's und das, obwohl der FCB nach einem 5:0-Sieg gegen Borussia Dortmund wieder Tabellenführer ist. Beteiligte der Prügelei: Robert Lewandowski (links) und Kingsley Coman. Erst liefern sich die Mannschaftskollegen ein Wortgefecht, dann fliegen die Fäuste.
Frühjahr 2007: Bei einer Ecke geht Schalke-Profi Sören Larsen im Zweikampf Oliver Kahn an - und anschließend der Bayern-Torwart den Stürmer: Der "Titan" verpasst dem Schalker in Boxer-Manier die volle Breitseite. Kahn darf weiterspielen, die Schalker sind stocksauer.
In der Saison 2012/2013 spielten Sokratis (links) und Marko Arnautovic (hinten) bei Werder Bremen zusammen und gerieten nach einem Zweikampf heftig aneinander - in dem sich Arnautovic verletzte. Es folgte ein Wortgefecht und eine Rangelei. Dann schlug Arnautovic zu und der Grieche zurück.
Und wieder ist Robert Lewandowski (Mitte, rotes Trikot) mitten drin: Dem Bayern-Star brennen im Liga-Spiel gegen RB Leipzig Ende 2018 die Sicherungen durch - er schiebt Leipzigs Ibrahima Konate (rechts, schwarzes Trikot) mal eben mit der Hand im Gesicht zur Seite, nachdem dessen Teamkollege Stefan Ilsanker Bayerns Thiago umsenste. Lewandowski sieht jedoch keine Karte, dafür sein Teamkollege Renato Sanches die Gelb-Rote, weil er Ilsanker schubste.
Bei der deutschen Nationalmannschaft geraten die Bayern-Spieler Carsten Jancker (rechts) und Markus Babbel nach einem Zweikampf aneinander (März 1999). Jancker attackiert seinen Teamkollegen nach einem Foul und schubst ihn zweimal, ehe Mitspieler Lothar Matthäus dazwischen geht.
Lothar Matthäus selbst legte sich 1999 aber ebenfalls heftig mit einem Teamkollegen an. Im Training der Bayern rummste es gewaltig: Matthäus verpasste Bixente Lizarazu (Mitte, links Boris Becker) plötzlich eine Ohrfeige, der Franzose schlug zurück.
Markus Miller (vorne) und Karlsruhe-Teamkollege Bradley Carnell gerieten nach einer 0:1-Niederlage in Frankfurt in der Saison 2007/2008 heftig aneinander. Miller trat anschließend mit blutenden Kratzspuren vor die Journalisten.