Der Franzose Olivier Giroud ist bei Borussia Dortmund laut dem englischen "Mirror" heißester Kandidat auf die Nachfolge des wechselwilligen Pierre-Emerick Aubameyang. Der Abgang des Bundesliga-Torschützenkönigs wird immer wahrscheinlicher - der AC Mailand lockt mit einem Millionenangebot.

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Der BVB will offenbar Olivier Giroud vom FC Arsenal verpflichten. Der 30-jährige Franzose soll laut dem englischen "Mirror" der Ersatz des wechselwilligen Pierre-Emerick Aubameyang werden.

Mit der Verpflichtung von James Rodriguez lässt der FC Bayern auf dem Transfermarkt aufhorchen. Wo soll der Kolumbianer aber spielen, wie verändert der Deal die Struktur des Bayern-Kaders? Und wird es für Thomas Müller noch ungemütlicher?

BVB hat namhafte Konkurrenz

Allerdings sind die Dortmunder mit ihrem Interesse nicht allein: Auch vier weitere Klubs, unter ihnen der FC Everton, sollen ihre Fühler nach dem Stürmer der Gunners ausgestreckt haben.

Giroud bekommt in London auf seiner Position durch die Verpflichtung seines Landsmannes Alexandre Lacazette starke Konkurrenz und sieht seinen Stammplatz gefährdet. "Den Klub zu verlassen, ist eine Option, um ehrlich zu sein", sagte er am Rande einer Trikotpräsentation von Arsenal in Sydney.

Der Franzose erzielte in der vergangenen Saison in 29 Premier-League-Spielen zwölf Tore für die Londoner. Sein Vertrag läuft noch bis 2019.

AC Mailand bietet 60 Millionen für Aubameyang

Der Abgang von Aubameyang beim BVB wird unterdessen immer wahrscheinlicher. Die "Gazzetta dello Sport" berichtet, der AC Mailand soll den Dortmundern 60 Millionen Euro Ablöse für den Bundesliga-Torschützenkönig bieten.

Aubameyang soll demnach bei einem Wechsel ein Jahresgehalt von 7,5 Millionen Euro netto erhalten.

Ein zuletzt im Raum stehender China-Wechsel ist dagegen wohl vom Tisch. Tianjin Quanjian, das an Aubameyang interessiert gewesen sein soll, hat am Mittwoch die Verpflichtung von Kölns Anthony Modeste perfekt gemacht. Das Transferfenster in China schließt am Freitag.

Hitzfeld: "Riesenverlust für die Bundesliga"

In die Wechsel-Diskussion um den BVB-Stürmer schaltet sich nun auch Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld ein. Der 68-Jährige rät den Dortmundern von einem Verkauf ab.

Er wünsche sich "dass Dortmund standhaft bleibt, auf den Vertrag besteht und ihn nicht gehen lässt. Er wäre ein Riesenverlust für die Bundesliga", sagte er im Gespräch mit "t-online.de".

Der Wechsel nach Mailand wäre für Aubameyang sportlich gesehen ein Rückschritt. Der Tabellensechste der italienischen Serie A spielt in der kommenden Saison nur in der Europa League, während der BVB in der Champions League ran darf. (ms)