Thomas Müller zeigt sich splitternackt in der Kabine. Nur eine süße Leckerei schützt auf seinem Instagram-Pic vor allzu neugierigen Blicken. Einen Seitenhieb an den BVB verteilt er nebenbei auch noch.

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Der Mann hat gute Laune. So viel steht fest, betrachtet man den neusten Instagram-Streich von Thomas Müller – splitternackt und nur von einem Lebkuchenherz geschützt grinst Müller in die Kamera. Der Fußballprofi des FC Bayern hatte auch allen Grund zu strahlen: Für sein 500. Bayern-Spiel vom Bayern-Boss vorab geehrt, persönlich eine Top-Leistung mit zwei Vorlagen gebracht und auch noch den BVB aus dem Stadion geschossen.

Thomas Müller: Herz, Top-Leistung und BVB-Desaster

Doch der Reihe nach. Schon vor dem wichtigen Heimspiel gegen die Konkurrenten aus Dortmund gab es für Thomas Müller Grund zur Freude: Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge überreichte ein XL-Wiesn-Herz. Der Grund: Müllers 500. Pflichtspiel für den FC Bayern.

Anschließend ließen die Münchner den Schwarz-Gelben keine Chance. 4:0 hieß es am Ende der neunzig Minuten und der BVB lief in so gut wie jeder Szene dem Ball hinterher. Einer der Gründe für die Überlegenheit der Bayern war die bärenstarke Leistung Müllers: Er kämpfte und dirigierte, bereitete nebenbei zwei Tore vor.

Hashtag-Spitze gegen BVB

Sein Team sei gierig gewesen, zitiert "Bild" Thomas Müller im Interview. Dann sei es eben auch für eine technisch eigentlich starke Mannschaft wie Dortmund schwierig, sauber zu bleiben. "Als Außenstehender würde man vermutlich sagen, wir wollten es mehr. Wir waren wirklich da“, fasst der FC-Bayern-Star das Match zusammen.

Seinen Nackt-Auftritt garnierte Thomas Müller am Ende noch mit einem Hashtag Richtung Dortmund: #männerfussball. Für Zündstoff im Rückspiel bei der Borussia wäre also schon mal gesorgt. Thomas Müller sollte dann wieder etwas mehr tragen – und sich am besten warm anziehen.  © 1&1 Mail & Media / CF

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Diese Nationalspieler dienten unter Joachim Löw aus

Vor diesem Moment graut jedem Trainer: Einem Spieler sagen zu müssen, dass es für ihn nicht mehr reicht. Jede Kadernominierung für eine WM oder eine EM bringt für Bundestrainer Joachim Löw schlaflose Nächte mit sich, weil er Turnier-Kandidaten aussortieren und daheim lassen muss. Schlimmer ist nur noch, Nationalspieler gänzlich auszusortieren. Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sind in dieser Reihe nur die jüngsten "Opfer".
Teaserbild: © picture alliance/dpa