Der Internet-Ausraster von Bayern-Star Franck Ribéry macht weiterhin Schlagzeilen. Nun mischt sich Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic in die Affäre ein.

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Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hätte nach dem Internet-Ausraster von Franck Ribéry als Club-Verantwortlicher deutliche Worte an den Profi des FC Bayern gerichtet.

"Ich hätte wahrscheinlich gesagt: "Was bist du denn für ein Vollidiot?"", sagte Bobic den Zeitungen der VRM (Allgemeine Zeitung Mainz, Wiesbadener Kurier, Darmstädter Echo). "Ich gehe davon aus, dass die Bayern auch so in etwa mit ihm gesprochen haben."

Obszöne Beleidigungen

Der französische Mittelfeldspieler Ribéry hatte als Reaktion auf böse Worte gegen seine Person nach dem Verzehr eines vergoldeten Steaks mit obszönen Beleidigungen im Internet reagiert. Laut Klub-Angaben war er dafür mit einer hohen Geldstrafe belegt worden.

"Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern München nicht akzeptieren können und die Franck als Vorbild und als Spieler des FC Bayern nie benutzen darf", sagte Salihamidzic.

Über Zahlen wolle er nicht sprechen, aber die Strafe werde "sehr hoch ausfallen". Die bisher wohl höchste Geldstrafe im Verein hatte Philipp Lahm im Jahr 2009 zahlen müssen: Er wurde nach einem vereinskritischen Interview mit 50.000 Euro belangt.

(dpa/af)  © Wundermedia

Auf Franck Ribéry kommt nach seinem Twitter-Ausraster eine saftige Geldstrafe zu. Das machte Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic deutlich. Auf eine Entschuldigung von Ribéry wartet man derweil vergebens.