(sl/mac) - Bei Bayern München liegen die Nerven blank. Erst der Absturz in der Bundesliga und jetzt die peinliche Niederlage in der Champions League gegen Basel. Noch ein Jahr ohne Titel wäre für die Münchner eine Katastrophe. Im Achtelfinal-Hinspiel in Basel kam es erst zum Handschlag-Skandal zwischen Trainer Jupp Heynckes und Franck Ribéry, doch nach dem Spiel ging es in der Kabine erst richtig rund.

Wie "Bild.de" berichtet, haben sich die Nationalspieler Thomas Müller und Holger Badstuber in der Kabine angeschrien. Grund soll das Gegentor durch Basel-Spieler Valentin Stocker in der 86. Minute gewesen sein. Die beiden Bayern-Stars sollen sich gegenseitig die Schuld für das Tor und die daraus resultierende Pleite gegeben haben. Nach "Bild.de" soll es in der Kabine sehr laut zwischen Badstuber und Müller geworden sein.

Der Bayern-Trainer spielt die Sache in dem Bericht von "Bild.de" herunter. "Es gab eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Spielern. Das ist aber vollkommen in Ordnung." Der Zoff muss in Wirklichkeit aber viel heftiger gewesen sein. Wie "Bild.de" berichtet, saßen die Mitspieler während der Auseinandersetzung fassungslos daneben. Heynckes musste die Streithähne auseinanderhalten und beendete mit einem Machtwort den Zoff.

Die beiden Streithähne sollten sich jedenfalls schnellstmöglich wieder einkriegen und sich auf den Fußball konzentrieren. Denn mit Schalke 04 kommt am Sonntag ein direkter Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft und mit Klaas-Jan Huntelaar der Torjäger der Liga.